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14.06.1991 - 

Marktanteil von USA und Japan stagniert

SIA: Chipmarkt wächst bis 1994 weltweit um 43 Prozent

LOS ANGELES/PORTLAND (vwd) - In den kommenden drei Jahren wird der Weltumsatz mit Halbleiterprodukten von 57 auf 81 Milliarden Dollar steigen. Das prognostiziert die amerikanische Semiconductor Industrie Association (SIA). Besonders die Intel Corp. verbreitet Zukunftsoptimismus.

Die Hersteller von Logik- und Speicherchips aus den USA wollen ihre Verkäufe bis 1994 von gegenwärtig 15,6 auf 22 Milliarden Dollar ausbauen. Japanische Anbieter planen im gleichen Zeitraum eine Zunahme ihres Geschäftsvolumens von 23 auf über 32 Milliarden Dollar. Als Faktoren des hohen Wachstums - laut SIA insbesondere 1992 und 1993 - nennt die Herstellervereinigung die starke Nachfrage nach Mikroprozessoren, ASICs und Speicherkomponenten.

Bei einer den Schätzungen entsprechenden Marktentwicklung würde der Weltmarkt-Anteil der dominanten japanischen und amerikanischen Hersteller im entsprechenden Zeitraum um knapp einen Prozentpunkt auf 67 Prozent sinken.

Von gestiegener Nachfrage nach 32-Bit-Mikroprozessoren wegen des Preisverfalls bei 386er PCs und von zunehmender Akzeptanz von Personal Computern auf der Basis des 486er Chips profitiert die Intel Corp., die noch ein Quasi-Monopol im Markt der leistungsstärksten PC-Chips hat. Unternehmensangaben zufolge ist auch für die absehbare Zukunft nicht davon auszugehen, daß das Angebot an 486ern die Nachfrage übersteigen könne.

Gleichwohl wüchsen die Auslieferungen des derzeit leistungsstärksten kommerziell verfügbaren Mikroprozessors rapide: Mitte dieses Jahres soll nach den Worten des Intel-Präsidenten Andrew S. Grove die erste Million 486er ausgeliefert sein. Intels Geschäftsergebnisse, so Grove, würden auch zukünftig" exzellent" sein.