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26.05.1995

Sicherer Datentransport im Internet angestrebt US-Carrier bauen die Netze fuer den elektronischen Handel aus

FRAMINGHAM (IDG) - Der elektronische Handel in Netzen scheitert derzeit noch haeufig an den Sicherheitsbedenken der Anwender. Viele amerikanische Netzwerkanbieter, die grossen US-Carrier AT&T und MCI sowie verschiedene Baby Bells haben darauf reagiert und arbeiten an einem verbesserten Datenschutz in IP-basierten Netzen.

Die meisten der Anbieter wollen Teile oder Kontingente ihrer Leitung fuer den Internet-Verkehr Anwendern zur Verfuegung stellen, die ihre Daten sicher und geschuetzt auf elektronischem Weg mit Geschaefts-partnern austauschen wollen. Die Carrier bieten dazu Dienste fuer die Nachrichtenuebertragung, Electronic Data Interchange (EDI), Verzeichnis- und Daten-Sharing an, zudem lassen sich auf Transport-ebene virtuelle Netze einrichten.

Teilweise erweitern die Anbieter die Dienstleistungen auf X.400- Dienste, Simple-Mail-Transfer-Protocol-(SMTP-)Funktionen und X.435-basierte EDI-Features. AT&T und einige Baby Bells werden mehrere Gateways zum oeffentlichen Internet einrichten. Fuer das oeffentliche wie das geschuetzte Netz liefern die Carrier eine Client-Software, die einen WWW-Browser aehnlich den verfuegbaren Produkten Mosaic und Netscape enthaelt.

MCI verfolgt einen etwas anderen Ansatz. Der zweitgroesste US- Carrier will die Datenstroeme innerhalb des Internet speziell sichern und weniger den elektronischen Handel im eigenen Netz forcieren. Dazu kooperiert das Unternehmen mit einem ungenannten Hersteller von High-end-Servern, um ein Netz mit Knoten einzurichten, die Verschluesse-lungsverfahren implementieren.

Analysten erwarten jedoch, dass AT&T die eigene Implementation eines sicheren Netzes aufgrund der Zusammenarbeit mit Novell und Lotus noch vor MCI fertigstellen wird. Deren Loesungen Netware und Notes haben bereits integrierte Sicherheitsverfahren und sollen auf das AT&T-Netz aufsetzen. Neben der Kooperation mit dem TK- Konzern plant Lotus eine eigene Loesung. "Internotes" erlaubt Anwendern den Zugriff von Notes-Clients auf das Internet und konvertiert deren Datenbanken in das Format Hypertext Markup Language.