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28.09.2006

Sicheres Speichern von Digitalfotos

Jeden Monat machen mehr als 34 Millionen Deutsche rund zwei Milliarden digitale Fotos. Viele Nutzer speichern ihre Bilder nur auf der Festplatte ihres PCs oder ausschließlich auf der Speicherkarte ihrer Digitalkamera. Das ergab eine repräsentative Studie im Auftrag des Bitkom. Dr. Ralph Hintemann, Bitkom-Experte für Datensicherung und Speichertechnologien, rät zur besseren Sicherung. Denn Daten und Datenträger können durch Unachtsamkeit, Viren, Brände und technische Weiterentwicklung verloren gehen oder unbrauchbar werden.

Um die Sicherheit für Digitalfotos zu erhöhen, hat der Bitkom vier Tipps zusammengestellt:

1. Auf mehreren Medien speichern

Es bietet sich an, die Bilder auf mehreren, auch externen Festplatten zu sichern. Außerdem sollten die Daten zusätzlich auf CD oder DVD abgelegt werden.

Hierbei sind folgende Punkte zu beachten: Speichermedien sind nicht unbegrenzt haltbar. Die Haltbarkeit hängt erheblich von der Art der Lagerung ab. CD und DVD sollten trocken, kühl und ohne direkten Lichteinfluss aufbewahrt werden. Datenträger, die zur Sicherung dienen, sollten möglichst selten verwendet werden, da auch bei vorsichtiger Verwendung durch die mechanische Belastung die Lebensdauer verringert werden kann. Möchte man häufig auf die Bilder einer CD zugreifen, so sollte eine zweite Kopie gebrannt werden.

Zweitens empfiehlt es sich, ein bis zweimal im Jahr die Lesbarkeit der Medien zu überprüfen. Drittens sollten deutlich vor Ende der erwarteten Haltbarkeit der Medien die Daten auf einen neuen Datenträger kopiert werden. Ist abzusehen, dass das verwendete Dateiformat veraltet, so kann gleichzeitig eine Konvertierung auf ein aktuelles Format erfolgen.

2. Im Internet speichern

In zentralen Rechenzentren können die Anbieter solcher Lösungen die Daten effektiv und nutzerfreundlich sichern und archivieren. Der Konsument braucht sich keine Gedanken über die Art und Weise zu machen, wo und auf welchen Medien er seine Bilder abspeichert.

Zudem kann er von jedem Internetanschluss auf sie zugreifen und diesen Zugriff auch anderen ermöglichen. Zusatzangebote wie zum Beispiel digitale Fotoalben, Hilfen zur Fotoverwaltung oder die Einrichtung von Web-Communitys zu bestimmten Themen runden diese Lösung ab.

3. Ausdrucken

Eine weitere Möglichkeit zur Fotosicherung sind auch der Ausdruck und die traditionelle Verwahrung in einem Fotoalbum. Dies ist sicher nur für ausgewählte Fotos sinnvoll. Und für den Fall der Fälle hat man eine "Sicherungskopie".

4. Fotos wiederfinden

Das (Wieder-)Finden von Fotos nach längerer Zeit ist oft schwierig. Daher sollten die Bilder schon beim Abspeichern mit Hinweisen (Anlass, Datum oder Fotograf) versehen werden, die später das Finden erleichtern. Diese Informationen können im Dateinamen oder unter "Eigenschaften der Datei" hinterlegt werden. Da sich digitale Bilder relativ leicht verändern lassen, kann es sich lohnen, die Originalbilder generell schreibgeschützt abzuspeichern und nur Kopien von ihnen zu bearbeiten.

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