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25.11.1983 - 

Neues ACF-Release für MVS und MVSXA:

Sicherheitsebenen ordnen Zugriff

ROSEMONT (pi) - Die SKK Inc. hat angekündigt, daß das Release 3.1.4 von ACF2/MVS jetzt verfügbar ist. ACF2/MVS ist ein EDV-Sicherheitssystem, das unbefugten Zugriff auf Computerdaten im MVS-Bereich verhindert.

Das neue Release enthalte verschiedene Verbesserungen für das System, einschließlich MVS/XA (Extended Architecture) und verschiedener Teilsysteme, wie CICS, TSO, SPF und NJE-Netzwerksystemen, teilt die Münchner SKK GmbH mit.

Die wichtigsten Einrichtungen sollen erweiterte Sicherheit für Mehrfachsystemknoten von Online Netzwerken bieten.

Ein neuer "Lookaside Buffer" (LAB) gestatte die Installation einer Prüfroutine, welche einen Systemzugriff auf eine beliebige Zentraleinheit in einem Netzwerk erlaubt oder verhindert, obwohl der Benutzer nur für eine Zentraleinheit im Netzwerk definiert worden sei. Dies geschieht laut Presseinformation durch Unterstützung einer vorübergehenden Datenbank für Anmeldekennzeichen von Benutzern. Sämtliche Datenzugriffsberechtigungen oder -beschränkungen bezüglich dieser Anmeldekennzeichen bleiben ungeachtet der verwendeten Zugriffszentraleinheit in Kraft.

Eine veränderte Methode der Kennwortverwürfelung, die auf einem neuen Algorithmus basieren soll, gestatte die Übermittlung eines verschlüsselten Kennworts von einem Netzwerkknoten zu einem anderen und verstärke so die Sicherheit von Kennwörtern.

Weitere Programmteile wurden hinzugefügt, um die Festlegungsmöglichkeiten von Zugriffsregeln zu erweitern. Solche Zugriffsregeln werden von ACF2 verwendet, um zu bestimmen, wer unter welchen Bedingungen Zugriff zu Daten haben soll. Eine der neuen Erweiterungen ermögliche es, verschiedene Sicherheitsebenen für eine Gruppe von Zugriffsregeln zu bilden, um die Übergangsphase auf einen vollständigen Datenschutz zu erleichtern. ACF2/MVS könne entweder einen unberechtigten Zugriff gestatten und den Vorgang registrieren, den Zugriff zulassen, aber den Benutzer warnen, daß er hierzu nicht berechtigt ist, oder den unberechtigten Zugriff verweigern und den Versuch abbrechen.

Eine neue Regelanweisung versetze eine Installation in die Lage, Gruppen von Regeln in eine Anzahl kleinerer Regelgruppen aufzuteilen oder verschiedene Regelgruppen zu einer Gruppe zu vereinigen.

Eine zusätzliche Option ermöglicht der Presseinformation zufolge die Verwendung von gesicherten Programmpfaden für Installationen, welche verkettete Bibliotheken für ihren Produktions-Jobfluß benutzen. Die Dateinamen in der Liste verketteter Bibliotheken können durch Eingabe eines SHOW-Befehls angezeigt werden.

Der Logonid-(Anmeldekennzeichen-)Satz wurde erweitert, um mehr Raum für anwenderdefinierte Daten über Benutzer zu haben, TSO/E besser zu unterstützen und eine Anzeige von Datum, Zeit und Terminaladresse der letzten Benutzeranmeldung zu ermöglichen.

Das Release 3.1.4 von ACF2/MVS ist zur Zeit unter einer Dauerlizenzvereinbarung erhältlich.