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07.10.1994

Sicherheitskonzept mit mobilen Rechenzentren Technischer Aussendienst der IBM hilft bei Katastrophen

MAINZ (CW) - Die moderne Client-Server-Datenverarbeitung birgt, so hat die IBM herausgefunden, eine Gefahr in sich: Die dezentralen Systeme lassen sich nicht so einfach gegen Katastrophen absichern, wie das bei nur einem Rechenzentrum im Unternehmen moeglich war.

Der technische Aussendienst (TA) von Big Blue mit Hauptsitz in Mainz bietet nun fuer den Katastrophenfall ein Konzept zur Sicherung der gesamten Datenverarbeitung an. Von den derzeit rund 3400 TA-Angestellten sind rund 400 im Unternehmensbereich "ergaenzende Dienstleistungen" taetig. Dabei stuetzen sich die Hessen auf die nach eigenen Angaben groesste Backup-Kapazitaet aller Anbieter im Land.

Die Vorsorgemassnahmen reichen von organisatorischen Vorkehrungen wie Datensicherungs- und Wiederanlaufkonzepten bis zu baulichen Aktivitaeten wie der Schaffung von Sicherheitszonen. Im Katastrophenfall faehrt Big Blue mit zwei Sattelschleppern beim Kunden vor. Darin sind die mobilen Rechenzentren mit Mainframes vom Typ /390 oder /370 untergebracht. Auf die Beduerfnisse des Mittelstands ausgerichtet sind drei weitere mobile Einsatzstationen, die mit AS/400-Rechnern bestueckt sind. Hinzu kommt ein stationaeres Vorsorgerechenzentrum, das mit der Unternehmens-DV verbunden ist.

Damit sich die Systeme nicht erst im Schadensfall bewaehren muessen und dann Maengel festgestellt werden, die sich unter Umstaenden nicht mehr beheben lassen, wird bei den Vertragskunden mindestens einmal im Jahr fuer zwei Tage der Notfall geprobt.