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02.06.1995

Sicherheitspaket in Vorbereitung US-Banken wollen im Internet kuenftig Geschaefte abwickeln

BOSTON (IDG) - Banking im Internet wird fuer amerikanische Finanzhaeuser zum ernsthaften Thema. Zwei grosse US-Banken werden jeweils zwei Millionen Dollar in eine virtuelle Bank investieren, die via Internet den Kundenkontakt herstellen und Transaktionen durchfuehren soll.

Neben der Wachovia Corp. und der Huntington Bancshares Corp. ist noch das kleinere Bankhaus Area Bancshares Corp., eine Tochter der Cardinal Bancshares, an dem Projekt mit einer Million Dollar beteiligt. Deren Muttergesellschaft plant, fuer die Internet-Bank noch im Laufe dieses Jahres Aktien an Investoren auszugeben, danach soll das Gemeinschaftsunternehmen als Security First Network Bank mit einem Einlagenkapital in etwa 41 Millionen Dollar von Pineville, Kentucky, die Geschaefte aufnehmen.

Bankexperten sehen in den vermehrten Online-Aktivitaeten der Banken den Versuch, Geschaefte kuenftig billiger abwickeln zu koennen. Online-Banking soll die Personalaufwendungen, Unterhaltskosten fuer Buerogebaeude und operative Kosten senken, allerdings gibt es immer noch ungeloeste Sicherheitsfragen. Die Cardinal Bancshares konnte hier eigenen Angaben zufolge jedoch Fortschritte erzielen.

Die Security First Network Bank verwendet zum Schutz der Daten neben einem Verschluesselungsalgorithmus fuer den Datentransport eine zusaetzliche Firewall-Software, die den Zugang zur Bank und zu individuellen Informationen nur mit einem Passwort ermoeglicht. Zudem arbeitet das virtuelle Bankhaus an Schutzmechanismen gegen moegliche Eindringlinge und veraergerte eigene Mitarbeiter. Security First will bereits im dritten Quartal dieses Jahres die Geschaefte aufnehmen, die Sicherheitssoftware soll an andere Finanzdienstleister lizenziert werden.