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12.10.1979 - 

Ergebnis des Unternehmensbereiches Daten- und Informationssysteme insgesamt besser, aber:

Siemens-Basis-DV schreibt weiter rote Zahlen

STUTTGART (vwd) - Der Unternehmensbereich Daten- und Informationssysteme der Siemens AG (Berlin/München) hat im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr 1978/79 (30. September) ein besseres Ergebnis erzielt. Das hierfür zuständige Vorstandsmitglied, Dr. Anton Peisl, erklärte kürzlich vor dem Club Stuttgarter Wirtschaftsjournalisten, nur der im Oktober 1976 gegründete Geschäftsbereich Basisinformationssysteme befinde sich noch in roten Zahlen.

Der Umsatz des Siemens-Bereiches Daten- und Informationssysteme stieg 1978/79 um rund 20 Prozent auf etwa 1,6 (Vorjahr: über 1,3) Milliarden Mark. Einschließlich des Verbundgeschäfts, also der an andere Unternehmensbereiche verkauften Güter und Leistungen, wurden 1,9 (1,5) Milliarden Mark erzielt.

Der Auftragseingang erhöhte sich im Unternehmensbereich 1978/79 um knapp 20 Prozent auf 1,9 Milliarden Mark, einschließlich des Verbundumsatzes um ebenfalls knapp 20 Prozent auf 2.3 (1.9) Milliarden Mark. Siemens sei bemüht, den Verkauf von Computern zu intensivieren. Grob zwei Drittel des Computergeschäfts entfallen noch auf Vermietungen. In den letzten Jahren konnte Siemens seinen Computer-Marktanteil in der Bundesrepublik von fünf Prozent 1965 auf jetzt 20 Prozent erhöhen, während der Marktanteil der in der Bundesrepublik installierten Anlagen des größten Mitbewerbers IBM von 72 Prozent auf rund 64 Prozent zurückging. In Westeuropa erreichte der Siemens-Anteil jetzt 8,8 (sieben) Prozent, so Siemens.

Die Beschäftigtenzahl im Siemens-Unternehmensbereich Daten- und Informationssysteme stieg- nach Darstellung von Peisl - von 16 200 auf jetzt 19 000 Mitarbeiter. Das Werk Augsburg platze aus den Nähten und werde zur Zeit ausgebaut. Der Hauptsitz des Unternehmensbereiches-in München-Neuperlach wird mit einer Investitionssumme von insgesamt rund 600 Millionen Mark errichtet. Ein zweiter Bauabschnitt befinde sich zur Zeit in Bau. 3700 Mitarbeiter sind bei Siemens mit Forschung und Entwicklung der Computer beschäftigt. 900 davon im Bereich Software. In Neuperlach sollen demnächst 1200 an der Software arbeiten. Außerdem sei der Ausbau der Software-Filiale in Berlin vorgesehen, die bereits gute Erfolge gebracht habe. Daneben vergibt Siemens für rund 50 Millionen Mark Aufträge an kleinere Softwarehäuser.

1978/79 wendete der Siemens-Unternehmensbereich Daten- und Informationssysteme über 500 Millionen Mark für Entwicklungsprojekte auf, etwa 300 Millionen Mark davon entfielen auf den Software-Bereich.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Unternehmen insgesamt beliefen sich auf rund 2,8 Milliarden Mark.