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15.10.1982 - 

Der Geschäftsbereich B steckt nach wie vor in roten Zahlen:

Siemens Bauelemente warten auf 1983

MÜNCHEN (VWD) - Trotz des weltweiten Einbruchs auf dem Bauelementemarkt setzt die Siemens AG auf weiteres Wachstum. Bis 1986 konnte sich nach Einschätzung von Bauelemente-Vertriebschef Klaus Ziegler doch noch die vor einiger Zeit vorhergesagte jährliche Zuwachsrate von elf Prozent einstellen. Er räumte allerdings gleichzeitig ein, daß

für die nächsten zwölf Monate "die Zeichen eher auf Pessimismus stehen".

Die Hoffnung auf einen Aufschwung, der sich irgendwann im Frühjahr oder Sommer 1983 einstellen soll, begründete Ziegler mit leergefegten Lagern und einer veränderten Wirtschaftspolitik in verschiedenen westlichen Ländern. Der Bauelementemarkt (ohne elektromechanische Teile und Bildröhren) hatte 1980 ein Volumen von 45 Milliarden Mark. Davon entfielen auf die USA 17 Milliarden, Japan zehn und Westeuropa zwölf Milliarden Mark. Der deutsche Markt erreichte vier Milliarden Mark. Nach den Marktschätzungen, die weiter gelten sollen, wird für 1986 mit einem Gesamtumsatz in der westlichen Welt von 83 Milliarden Mark gerechnet.

Siemens will im Geschäftsjahr 1985/86 über drei Milliarden Mark mit seinen Bauelementen erlösen. Von 1975/76 bis 1981/82 stiegen die Umsätze in diesem in den roten Zahlen steckenden Geschäftsbereich von 1,3 auf 2,2 Milliarden Mark. Der Exportanteil erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 40 auf 47 Prozent.