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Mikro wird zum Industrie-Leitrechner

Siemens-Baustein für AT-Mikros mit OSI-Format

06.10.1989

MÜNCHEN (pi) - Mit dem neuen Kommunikationsprozessor CP 141 von Siemens kann jetzt jeder AT-kompatible Personalcomputer als Leitrechner in der Automatisierungstechnik eingesetzt werden. Der Baustein berücksichtigt mehrere OSI-Schichten.

CP 141 verfügt über einen Sinec-HI-Anschluß, womit der PC die Möglichkeit erhält, mit sämtlichen Teilnehmern an Sinec-Industrienetzen zu kommunizieren. Für seine Funktionen benötigt er einen AT-Steckplatz im Personal Computer. Die Ebenen eins bis vier des OSI-Modells sind auf der Baugruppe als Firmware integriert, wobei für die Schichten 2b bis 4 der 16-Bit-Prozessor 80186 zur Verfügung steht. Für die Ebenen fünf bis sieben wird Sinec AP (Automation Protocol) als Programm-zu-Programm-Kommunikation benutzt. Zusätzlich kann man auf Sinec FTS (File Transfer Service) zum Austausch von Dateien zwischen hostorientierten Systemen zurückgreifen.

Weitere Neuerung: Neben PC-Betriebssystemen wie Flexos und Xenix bietet Siemens nun seine Kommmunikations-Software auch unter MS-DOS an. Damit kann der Benutzer sämtliche unter MS-DOS ablauffähige Standard-Software einsetzen. Über die Sinec-H1-Schnittstelle kommuniziert der PC in Netzen nach IEEE 802.4 über die Sinec-Bridge 400 oder das Sinec-MAP-Interface.