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23.12.1998 - 

Primergy-NT-Maschinen hochrüstbar

Siemens bereitet NT-Server auf acht Prozessoren vor

MÜNCHEN (jm) - Siemens wird ab Mai 1999 eine Aufrüstmöglichkeit für seine mit vier Intel-Pentium-Prozessoren ausgestatteten NT-Server "Primergy 870-40" anbieten. Das bayerische Unternehmen hat selbst eine Prozessorkarte entwickelt, auf der acht CPUs Platz haben.

Wie Frank Reichart sagte, sei der Ausbau des Vier-Wege-Systems "Primergy 870-40" auf ein Acht-CPU-Modell innerhalb einer Stunde zu bewältigen. Grund hierfür, so der Marketing-Manager für die Primergy-Server im Siemens-Geschäftsbereich Enterprise Computing, sei die sogenannte Split-Board-Architektur, die Siemens bei seinen NT-Servern nutzt. Diese beinhalten keine Systemplatine mehr. Vielmehr gibt es zwei lokal voneinander getrennte Karten: Die eine beherbergt alle I/O-Komponenten, die andere die vier respektive künftig acht Pentium-II-"Xeon"-Chips. Darüber hinaus wird Siemens im Frühjahr 1998 auch den Acht-Prozessor-Server "Primergy 870-80" ankündigen.

Reichart sagte ferner, daß man das CPU-Board selbst entwickelt habe. Siemens-Kunden insbesondere aus dem SAP-Umfeld hätten dringend eine Aufrüstoption verlangt, weil sie häufig bereits an der Leistungsgrenze ihrer Vier-Prozessor-Maschinen angelangt gewesen seien. Von Intel habe man aber keine klaren Zeitangaben für Prozessorkarten mit mehr als den bislang üblichen vier CPUs bekommen.

Der Prozessorhersteller will mit zwei Intel-Technologien Acht-Wege-Systeme ermöglichen: Zum einen mit dem "Profusion"-Chipset sowie mit "PSE-36", auch bekannt unter der Bezeichnung "Extended Server Memory Architecture".

Intel setzt auf Corollary

Bei Profusion handelt es sich um die Erbmasse, die Intel beim Kauf von Corollary 1997 übernommen hatte. Die Intel-Tochter entwickelt den Chipsatz jetzt unter Mithilfe von Compaq weiter. Intel wird einen Memory-Controller hinzufügen. Profusion, das die Speicherverarbeitung und die I/O-Handhabung regelt, wird mittlerweile von den meisten Intel-Server-Herstellern genutzt. PSE-36 andererseits ist eine 36-Bit-Speicheradressier-Technologie, die Intel in seinen "Xeon"-Pentium-II-CPUs verwendet. Auf der Comdex haben derweil Data General und HP eigene Multi-CPU-Server vorgestellt.