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21.02.2006

Siemens bestreitet Gerüchte um Com-Zerschlagung

Der Konzern räumt ein, dass er für Teile seiner ertragsschwachen Kommunikationssparte Partner sucht.

"Dieser Markt ist im Umbruch", erklärte ein Konzernsprecher vergangene Woche in München. Allgemein werde eine Konsolidierung erwartet. Da mache sich auch Siemens "Gedanken über mögliche strategische Partnerschaften". Jeder spreche allerdings derzeit mit jedem. Von einem Ausverkauf bei Siemens Communications (Com) könne keine Rede sein.

Das "Manager Magazin" hatte zuvor unter Berufung auf Insider berichtet, die einzelnen Arbeitsgebiete des umsatzstärksten Siemens-Bereichs sollten entweder verkauft oder in Kooperationen eingebracht werden. Com-Chef Thomas Ganswindt habe kürzlich über die Bereiche Mobilfunk- und Festnetze mit Nokia verhandelt. Zur Diskussion soll unter anderem ein Gemeinschaftsunternehmen gestanden haben. Doch die Gespräche seien geplatzt, weil sich Nokia nur für die pofitablen Mobilfunknetze interessiert habe.

Ebenfalls verkauft oder in eine Partnerschaft eingebracht werden soll angeblich das defizitäre Geschäftsfeld Enterprise (Kommunikationssysteme für Unternehmenskunden). Siemens verhandle darüber mit mehreren Interessenten, darunter dem US-amerikanischen Weltmarktführer für Telefonanlagen Avaya. Auch das Geschäft mit Schnurlostelefonen und anderen Endgeräten wolle Siemens abstoßen. Der neue Konzernchef Klaus Kleinfeld hatte diesen Bereich bereits im Herbst letzten Jahres in die eigenständige Tochter SHC ausgegliedert. Bei dieser werde nun unter anderem über einen Management-Buyout nachgedacht. (tc)