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15.12.2000 - 

IT-Konsolidierung "wie im Märchen"

Siemens-Betrieb entledigt sich seiner Windows-NT-Rechner

MÜNCHEN (CW) - In einem Konsolidierungsprojekt mussten bei der Siemens A&D SE, Fürth, 70 Windows-NT-Server einer Sun ES 10000 weichen. Statt zwölf Systemadministratoren benötigt der Betrieb für Automatisierungs- und Antriebstechnik nun lediglich drei.

"Rund 850000 Mark können wir mit der neuen Installation jährlich an Betriebskosten sparen", stellt Jochen Dümmel, bei Siemens A&D SE zuständig für IT-Technologie und Netze, in Aussicht. Die Neuanschaffung sowie eine damit verbundene Erneuerung der Netzinfrastruktur soll sich zum Ende des zweiten Geschäftsjahres nach der Inbetriebnahme amortisiert haben.

Während die Fürther zuvor ein FDDI-Backbone mit 10-Mbit/s-Steigleitungen zur Verfügung hatten, besteht ihr lokales Netz nun aus einer sternförmigen Struktur mit zwei Center-Switches und Gigabit-Kapazität. Die Verbindungen zu den rund 2000 Clients erlauben einen Datentransfer von 100 Mbit/s. Das neue Netz ist redundant ausgelegt wie der Sun-Rechner. Dieser bietet Plattenplatz für 2,5 Terabyte netto.

Der Enterprise-Server ist in drei Domains aufgeteilt. Die ersten beiden enthalten "Trusted Domain Links" für die Kommunikation zu anderen Siemens-Töchtern sowie die Tools "Samba" und "PC Net Link", die es erlauben, ein PC-Netz von einer Unix-Maschine wie unter Windows NT verwalten zu lassen.

Die dritte Rechner-Domain ist reserviert für eine Datenbank von Oracle und das Internet File System (IFS) des Herstellers. Dieses "intelligente Dateisystem", wie Dümmel das IFS nennt, erlaubt nicht nur die Administration von Netzlaufwerken, sondern auch eine Volltextsuche, die verschiedene Web-Standards wie XML unterstützt. Damit schließe das Oracle-Tool die Lücke zwischen lokalen Daten und dem Internet.

Dümmel zeigt sich von der Konsolidierung begeistert. Obwohl sich die Administration vereinfacht habe, verfüge das Rechensystem über mehr Funktionen, und seine Verfügbarkeit sei von 90,1 Prozent auf über 99 Prozent gestiegen: "Das ist wie ein IT-Märchen."