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21.07.1978 - 

500 Millionen Mark in den Datenbereich investiert:

Siemens-DV wächst überdurchschnittlich

BERLIN (ee) - Vehement engagiert sich Siemens für das "integrierte Büro", das an einem Arbeitsplatz Fernschreiber, -sprecher und -kopierer mit Daten- und Informationssystemen vereinen soll. So jedenfalls Siemens-Vorstandsvorsitzender Dr. Bernhard Plettner, der nach den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres ein überdurchschnittliches Auftragsplus von 30 Prozent für den Bereich Daten- und Informationssysteme vermelden konnte.

"Teils wolkig, teils heiter, im Verlauf Besserung in Sicht", so kommentierte Plettner den bisherigen Geschäftsverlauf bei der Siemens AG. Wobei er von einer "harmonischen Mischung" aus steigendem Inlandsgeschäft und verhaltenem Auslandsgeschäft sprach Plettner ist guter Hoffnung, daß im vollen Jahr 1977/1978 (30. 9.) der Vorjahres-Konzernumsatz von 25,2 Milliarden Mark um etwa 5 Prozent übertroffen werden könnte.

Der Unternehmensbereich hat 1976/ 1977 rund 1,2 Milliarden Mark Umsatz gemacht und 1,4 Milliarden Mark Auftragseingang verbuchen können. Ihm gilt gegenwärtig die besondere Liebe. So wird die größte Einzelinvestition, die die Siemens AG seit dem 2. Weltkrieg je durchgezogen hat, mit 500 Millionen Mark Gesamtvolumen dem Unternehmensbereich Daten- und Informationsbereich zugute kommen. Im Münchener Stadtteil Neuperlach wird gegenwärtig für 240 Millionen Mark die Nutzfläche des Werkes in einem zweiten Bauabschnitt auf etwa 180 000 Quadratmeter verdoppelt.

Um an der "Front" das Image einer schlagkräftigen Wartung polieren zu können, hat Siemens nun nach Frankfurt und Nürnberg in der Geschäftsstelle Köln Wartungstechniker in Betriebssystem-Fragen geschult. So ausgebildete Wartungstechniker können - mit Hilfe weiterer Ressourcen wie Fehlerdatenbanken - im Feld 80 Prozent aller Probleme selbst finden und beseitigen, ohne daß Betriebssystem-Spezialisten zugezogen werden müßten. Vorerst kommt dieser Service allerdings nur für die neuen Systeme zu tragen, bei denen "die Hard- und Software-Seite für diese Methode geeignet ist", erläutert Lothar Schubert, Chef der Abteilung Systeme in der Vertriebsabteilung Service der Siemens AG.