Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

27.09.2007

Siemens entdeckt weitere verdächtige Zahlungen - WSJ

NEW YORK (Dow Jones)--Die internen Prüfungen bei der Siemens AG haben einem Pressebericht zufolge weitere verdächtige Zahlungen zu Tage befördert, so dass das Gesamtvolumen fragwürdiger Transaktionen nun bei 1,6 Mrd EUR liegen soll. Der Aufsichtsrat sei vergangene Woche über diese Transaktionen unterrichtet worden, die seit Mitte der 90er Jahre stattgefunden haben sollen und zwar auch außerhalb der Kommunikationssparte, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ - Donnerstagausgabe) unter Berufung auf mehrere Personen.

NEW YORK (Dow Jones)--Die internen Prüfungen bei der Siemens AG haben einem Pressebericht zufolge weitere verdächtige Zahlungen zu Tage befördert, so dass das Gesamtvolumen fragwürdiger Transaktionen nun bei 1,6 Mrd EUR liegen soll. Der Aufsichtsrat sei vergangene Woche über diese Transaktionen unterrichtet worden, die seit Mitte der 90er Jahre stattgefunden haben sollen und zwar auch außerhalb der Kommunikationssparte, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ - Donnerstagausgabe) unter Berufung auf mehrere Personen.

Die 1,6 Mrd EUR wären rund das Vierfache dessen, was Siemens mit 420 Mio EUR als Summe der fragwürdigen Zahlungen bislang öffentlich eingeräumt hat. Entdeckt worden seien die Transaktionen von der mit der Untersuchung des Skandals beauftragten US-Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton, berichtet das "WSJ" weiter. Etwa 1,15 Mrd EUR der fragwürdigen Transaktionen seien der Kommunikationssparte zuzuordnen und 300 Mio EUR dem Bereich Power Generation. Der Rest der 1,6 Mrd EUR verteile sich auf weitere Geschäftsbereiche.

Siemens und ihre Anwaltskanzlei Debevoise wollten den Bericht nicht kommentieren. Debevoise hat ihre Untersuchung bei dem Münchener DAX-Konzern noch nicht abgeschlossen.

Ende Juli hatte der Konzern bereits zugegeben, dass es nicht nur in der Kommunikationssparte, sondern auch in einem zweiten Geschäftsbereich "ein deutliches Zahlungsvolumen identifiziert" worden sei. In Presseberichten war bereits von fragwürdigen Zahlungen die Rede gewesen, die die Summe von 1 Mrd EUR übertreffen.

Webseiten: http://www.siemens.de

http://www.wsj.com

DJG/jhe/brb

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.