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02.11.2009

Siemens erwartet keine weitere Aufwendung für Partikeltherapie

HEIDELBERG (Dow Jones)--Auf Siemens kommen nach Einschätzung des Medizintechnik-Vorstandsvorsitzenden Hermann Requardt keine weiteren Aufwendungen für Verzögerungen in der Partikeltherapie zu. "Wir haben uns die Partikeltherapie sehr genau angesehen und nach allem was wir sehen war es das mit den Aufwendungen", sagte Requardt am Rande einer Pressekonferenz zur Eröffnung des neuen Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums am Montag zu Dow Jones Newswires.

HEIDELBERG (Dow Jones)--Auf Siemens kommen nach Einschätzung des Medizintechnik-Vorstandsvorsitzenden Hermann Requardt keine weiteren Aufwendungen für Verzögerungen in der Partikeltherapie zu. "Wir haben uns die Partikeltherapie sehr genau angesehen und nach allem was wir sehen war es das mit den Aufwendungen", sagte Requardt am Rande einer Pressekonferenz zur Eröffnung des neuen Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums am Montag zu Dow Jones Newswires.

Im ersten und dritten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 (30. September) hatte die Partikeltherapie zu Belastungen von insgesamt 169 Mio EUR in der Division Workflow & Solutions geführt. Allein 128 Mio EUR der Aufwendungen entfielen dabei auf das dritte Quartal.

Siemens hat sich laut Requardt vertraglich zum Bau von vier Anlagen für Partikeltherapie verpflichtet. Mit diesen soll eine gezieltere Krebsbehandlung möglich werden. In Heidelberg wurde am Montag die Pressekonferenz zur Inbetriebnahme der ersten Anlage abgehalten. Den ursprünglichen Plänen zufolge sollte die Anlage allerdings schon seit zwei Jahren laufen.

"Die Komplexität der Anlage hat zur Verzögerung von rund zwei Jahren geführt", sagte Requardt in Heidelberg. Siemens musste dabei laut Requardt "Lehrgeld zahlen", entsprechend vorsichtig bewertete er die Zukunftsaussichten der neuen Technologie: "Ob sich das Thema breitgefächert durchsetzt, müssen jetzt Studien zeigen. Von den Ergebnissen der Studien hängt die Zukunft dieser Technologie ab", sagte der Siemens-Vorstand während der Pressekonferenz.

Die Anlage sei auch eine Kostenfrage. "Diese Kosten wird man rechtfertigen müssen, aber ich denke, wir werden sie rechtfertigen können", sagte Requardt. Zwar steht die Fertigstellung von drei der vier Siemens-Anlagen noch aus, da die 169 Mio EUR Aufwendungen allerdings für das gesamte Projekt der vier Anlangen berechnet worden seien, erwartet der Medizinvorstand nun keine bösen Überraschungen mehr.

Zu einem möglichen Verkauf oder Börsengang der Hörgeräteakustik, über den jüngst in Medienberichten spekuliert wurde, wollte sich Requardt nicht äußern. "Hörgeräte sind ein hochprofitables Geschäft, jeder verkaufte MP3-Player weltweit schafft uns neue Kunden in 30 Jahren. Insofern macht uns das Spaß", sagte er.

Webseite: www.siemens.de -Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires; +49 89 55214030, matthias.karpstein@dowjones.com DJG/mak/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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