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25.07.1980 - 

Nach kräftiger Belebung in den ersten acht Monaten:

Siemens erwartet kühlen Sommer

LISSABON (gr) - Einen eher "kühlen Sommer" erwartet Vorstandsvorsitzender Dr. Bernhard Plettner für die letzten Monate des Geschäftsjahres 1979/80 der Siemens AG, Berlin/ München. Während sich in den acht Monaten zum 31. Mai beim Auftragseingang Steigerungsraten von 20 Prozent einstellten und der Umsatz des Gesamtunternehmens um 14 Prozent wuchs, dürfte sich in den verbleibenden vier Monaten zum 30. September dieses Wachstum bei weitem nicht halten lassen.

Preisanhebungen konnte Siemens eigenen Angaben in Lissabon zufolge im laufenden Geschäftsjahr nur um durchschnittlich zwei Prozent durch setzen. Insgesamt erscheine es daher fraglich, ob der Ertrag, gemessen am Umsatz, zu halten sein werde.

Trotz merklicher Preissenkungen stieg der Umsatz im Bereich Datenverarbeitung bis Ende Mai um 15 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum Der Auftragseingang habe sich um fünf Prozent erhöht.

Die Kommunikationstechnik, die rund ein Drittel des Gesamtumsatzes erbringt, erzielte laut Plettner die stärksten Zuwachsraten. An Aufträgen gingen knapp über 20 Prozent mehr ein als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres, der Umsatz wuchs um etwas über 14 Prozent.

Im laufenden Jahr rechnet Siemens mit einem Zuwachs beim Auftragseingang insgesamt in Höhe von zehn Prozent gegenüber den 29,8 Milliarden Mark des Vorjahres und einem Umsatz von rund 31 (1978/79: 28) Milliarden Mark. Während der ersten acht Monate gingen Aufträge im Wert von 23,6 (Vorjahr: 19,7) Milliarden ein; umgesetzt wurden 19,8 (17,3) Milliarden Mark.