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09.08.1985 - 

Datentechnik wird nach Poing verlagert - zwei Grundsteinlegungen:

Siemens expandiert in und um München

MÜNCHEN (ru) - Der Siemens AG wird's in der Stadt München zu eng: Den Bereich Datentechnik und das Werk Geräte (Laserdrucker, Magnetbandgeräte, Plattenspeicher) will der Konzern in die Gemeinde Poing. östlich der bayerischen Landeshauptstadt, auslagern.

Gespräche zwischen den Poinger Gemeindevätern und dem Mammutarbeitgeber in München laufen bereits seit einem Jahr. Grund: Die Expansionsmöglichkeiten dieser Produktionsbereiche an der St.-Martin-Straße/Balanstraße im Stadtbezirk sind erschöpft. Nach Fertigstellung des neuen Domizils für die Datenverarbeiter sollen in Poing zunächst 2500 Beschäftigte arbeiten. Diese Zahl will Siemens nach Bedarf bis auf 4000 erhöhen.

Den Baubeginn für das 300-Millionen-Projekt haben die Planer in der Konzernzentrale auf 1986 festgelegt. Ob es bei diesem Termin bleibt, hängt jedoch von juristischen Formalitäten ab. Zunächst einmal muß für das 23 Hektar große Gelände ein Bebauungsplan erstellt und der Flächennutzungsplan geändert werden.

Für die dann in einigen Jahren frei werdenden Gebäude an der St.-Martin-Straße hat der Bauelemente Bereiche bereits Optionen angemeldet. So soll hier ein Leit- und Innovationszentrum für die Mikroelektronik entstehen.

Unterstrichen wird dies durch die Grundsteinlegung für zwei neue Bauprojekte in der vergangenen Woche. In den kommenden Jahren entstehen für 400 Millionen Mark auf dem Siemens-Gelände ein Designzentrum für integrierte Schaltungen und eine Technologiehalle mit 5300 Quadratmetern Nutzungsfläche. Die Halle ist für die Herstellung von Masken zur Chipfertigung in Villach und München sowie später in Regensburg vorgesehen. Integriert ist eine Pilotfertigung für bipolare Schaltungen.