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22.09.2010

Siemens gibt Mitarbeitern in Deutschland Arbeitsplatzgarantie - Welt

BERLIN (Dow Jones)--Die Siemens AG gibt ihren Beschäftigten in Deutschland laut einem Pressebericht eine neue Arbeitsplatzgarantie. Am heutigen Mittwoch wollen Vorstand, Gesamtbetriebsrat und IG Metall ein unbefristetes Abkommen unterzeichnen, das die rund 128.000 Mitarbeiter des DAX-Konzerns in Deutschland vor Entlassungen schützt, wie "Die Welt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet. Demnach kann die Konzernführung betriebsbedingte Kündigungen in Zukunft nur mit Zustimmung des Betriebsrates aussprechen.

BERLIN (Dow Jones)--Die Siemens AG gibt ihren Beschäftigten in Deutschland laut einem Pressebericht eine neue Arbeitsplatzgarantie. Am heutigen Mittwoch wollen Vorstand, Gesamtbetriebsrat und IG Metall ein unbefristetes Abkommen unterzeichnen, das die rund 128.000 Mitarbeiter des DAX-Konzerns in Deutschland vor Entlassungen schützt, wie "Die Welt" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet. Demnach kann die Konzernführung betriebsbedingte Kündigungen in Zukunft nur mit Zustimmung des Betriebsrates aussprechen.

Im Sommer 2008 hatte Siemens schon einmal eine ähnliche Gesamtbetriebsvereinbarung geschlossen, die allerdings Ende September ausläuft. Betriebsrat und IG Metall hätten bereits seit Monaten auf eine Neuauflage gedrungen, so die Zeitung. Dass der neue Pakt unbefristet laufen soll, sehe man dort als Zugeständnis, nachdem die Mitarbeiter in der Wirtschaftskrise unter anderem Kurzarbeit geleistet hatten.

Das Abkommen solle am Rande der heutigen Aufsichtsratssitzung in Berlin unterzeichnet werden und dürfte im Anschluss an die Sitzung offiziell bekannt gegeben werden, berichtet "Die Welt" unter Berufung auf das Unternehmensumfeld. Es soll auch für alle Siemens-Tochtergesellschaften in Deutschland gelten, mit Ausnahme der kriselnden IT-Sparte SIS. Deren Ausgliederung zum 1. Oktober und die Streichung von 2.000 Stellen im Heimatmarkt ist bereits vereinbart.

Ein Siemens-Sprecher wollte sich gegenüber der Zeitung mit Verweis auf die Aufsichtsratssitzung nicht äußern. Bei dem Münchener Technologiekonzern war am frühen Mittwochmorgen kurzfristig niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Webseite: www.welt.de DJG/sha/brb

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