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31.05.2005

Siemens-Handys kaum gefragt

Siemens-Handys entpuppten sich im ersten Quartal des Jahres als Ladenhüter: Während der globale Handy-Markt um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs, setzte der Münchner Konzern nur noch 9,9 Millionen Geräte ab. Im Vorjahreszeitraum hatte Siemens noch 12,3 Millionen Handys verkauft. Analystenangaben zufolge war das für die Münchner der niedrigste Stand seit 1999 ist.

Ein Grund für das Desinteresse an den Siemens-Modellen sieht man beim Marktforschungsinstitut Gartner in der unsicheren Zukunft des Handy-Geschäfts beim bayerischen Konzern. Zudem wartet auf Siemens noch ein weiteres Problem: Die steigenden Nachfrage nach preiswerten Mobiltelefonen in Osteuropa und Asien drückt die Gewinnmargen.

Angesichts der schlechten Verkaufzahlen rutschte Siemens in der Liste der größten Handy-Hersteller mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent gegenüber 8,0 Prozent im Vorjahr auf Platz fünf ab. Diesen teilen sich die Münchner mit Sony Ericsson. Nummer vier ist LG Electronics mit 6,2 Prozent. Die Plätze zwei und drei belegen Motorola und Samsung mit jeweils 16,8 beziehungsweise 13,3 Prozent Marktanteil. Weltmarktführer ist nach wie vor Nokia mit einem Anteil von 30,4 Prozent, wobei die Finnen ihre Führung gegenüber dem Vorjahr (28,8 Prozent) ausbauen konnten (siehe Grafik auf Seite 42). (hi)