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1,8 Millionen Mark in die Schweiz:

Siemens im AKH-Gerede

27.11.1981

MÜNCHEN (CW) - Die "heile Welt" der Siemens AG hat erneut Kratzer bekommen. Was von den Münchenern bisher heftig dementiert wurde. ist offensichtlich: Der Elektrokonzern ist in den Wiener AKH-Bestechungsskandal verwickelt.

Knapp 1,8 Millionen Mark habe Siemens in den Jahren 1976 bis 1979 auf das Schweizer Konto des Hauptangeklagten im AKH-Prozeß, dem Planungschef Adolf Winter, überwiesen. Dies geht aus einer Erklärung des Siemens-Anwaltes Hammerstein hervor. Damit haben sich weitere Konsequenzen für den Prozeßverlauf ergeben: Gegen vier Manager von Siemens-Österreich sei bereits Anklage wegen Urkundenfälschung erhoben worden.