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17.02.1978 - 

Austauschvertrag von Fuji-Electric geerbt:

Siemens in stetem Kontakt mit Fujitsu

MÜNCHEN/BERLIN (ee) - Ein "völlig unsensationelles Verhältnis hat nach den Worten eines Sprechers der Siemens AG der Münchener Elektronik-Konzern zu Japans größtem Computerhersteller, der Fujitsu Limited. Japanische Pressemeldungen hatten vom bevorstehenden Abschluß eines Vortrages gesprochen, mit dem der Verkauf von Produkten und der Austausch von Technologien, Software und Experten geregelt werden sollte.

Tatsächlich ist Siemens über die 1923 von den Münchnern mitgegründete Fuji-Electric, mit der ein "Austauschverhältnis" bestand, nun mit dem Fuji-Ableger Fujitsu verbunden. Regelmäßige Kontakte zwischen Technikern und Kaufleuten seien zwischen beiden Unternehmen seit Jahren üblich, ohne daß sich das eine oder andere Unternehmen deswegen in die Abhängigkeit des anderen begeben wolle.

Wie bei Siemens betont wird, würde, wie zwischen Computerherstellern heute weltweit üblich, "natürlich über OEM-Geschäfte gesprochen", zumal Siemens "sicher daran interessiert ist, das gut laufende Geschäft mit dem Laserdrucker in Japan noch weiter anzukurbeln". Was den Know-how-Austausch anlange, so sei Siemens zumindest auf dem Gebiet der Software "einseitiger Lieferant" bei den Gesprächen mit Fujitsu.

Gut ins Geschäft gekommen ist Siemens gegenwärtig in Saudi-Arabien: Für 113 Millionen Mark liefert der größte bundesdeutsche Elektrokonzern die gesamte elektrotechnische Ausrüstung und Prozeßautomatisierung für Saudi-Arabiens größte Zementfabrik. Diese soll Anfang der achtziger Jahre ihren Betrieb aufnehmen und mit täglich 6000 Tonnen ein Viertel der saudiarabischen Zementproduktion liefern.