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26.03.2010

Siemens Industry Solutions streicht deutlich mehr Stellen als erwartet

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Stellenabbau in der Siemens-Division Industry Solutions fällt weltweit deutlich gravierender aus als bislang erwartet. Bis 2011 sollen weltweit insgesamt 6.300 Stellen wegfallen, wie aus einer Präsentation des Divisionsvorstands Jens Wegmann vom Freitag hervorgeht. Berechnungsgrundlage für den Stellenabbau ist die Zahl von 33.650 Mitarbeitern des Jahres 2008.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Stellenabbau in der Siemens-Division Industry Solutions fällt weltweit deutlich gravierender aus als bislang erwartet. Bis 2011 sollen weltweit insgesamt 6.300 Stellen wegfallen, wie aus einer Präsentation des Divisionsvorstands Jens Wegmann vom Freitag hervorgeht. Berechnungsgrundlage für den Stellenabbau ist die Zahl von 33.650 Mitarbeitern des Jahres 2008.

Siemens hat die jeweiligen Stellenstreichungen laut Wegmann bereits an den betroffenen Standorten kommuniziert, am Freitag aber erstmals ein umfassendes Bild des groß angelegten Arbeitsplatzabbbaus offengelegt.

In Deutschland hat Siemens bislang nur einen kleinen Teil der Abbaupläne öffentlich gemacht. Im Herbst vergangenen Jahres wurde der Abbau von rund 250 Stellen im Bereich Metals Technologies in Österreich mitgeteilt. In Frankreich wurde jüngst im gleichen Bereich der Abbau von rund 300 Stellen publik gemacht.

Im Januar mitgeteilt hatte Siemens den Abbau von 850 Stellen bei Industry Solutions, weitere 650 Stellen fallen durch die Ausgliederung des Geschäftssegments EDM (Electronic Device Manufacturing) weg.

4.500 der 6.300 Stellen seien zum heutigen Tage bereits abgebaut worden, sagte Wegmann am Freitag in München vor Analysten. In den kommenden 12 Monaten solle der restliche Abbau erfolgen. Die Stellen entfallen sowohl auf feste Angestellte als auch auf Zeitarbeiter. Der Großteil des Stellenabbaus betrifft laut Wegmann europäische Standorte. Gleichzeitig sollen für Projekte in Brasilien, Chile, Indien und China 1.400 Stellen geschaffen werden.

Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender des Industriesektors, geht davon aus, die Restrukturierungskosten noch im laufenden Jahr verbuchen zu können. Im dritten oder vierten Quartalen sollen sie verbucht werden, abhängig vom Fortschritt der Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern, wie Hiesinger sagte.

Webseite: www.siemens.com -Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires, +49 89 55214030, matthias.karpstein@dowjones.com DJG/mak/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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