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29.07.2008

Siemens kommt mit The Gores Group ins Geschäft

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Die TK-Anlagensparte wird in ein Joint Venture mit Enterasys und SER Solutions eingebracht.

Die Siemens AG hat die Partnersuche für das defizitäre Geschäft mit TK-Lösungen für Unternehmen abgeschlossen. Wenn die Kartellbehörden der Transaktion zustimmen, wird Siemens Enterprise Communications (SEN) bereits zum Ende des Siemens-Geschäftsjahres 2008 (30.September) zu 51 Prozent von dem Investor The Gores Group übernommen. Der Finanzkonzern plant, seinen Netzinfrastrukturanbieter Enterasys und den Call-Center-Experten SER Solutions mit dem SEN-Geschäft zusammenzulegen. Siemens bleibt (zunächst) mit 49 Prozent beteiligt.

Nach der Ende Februar angekündigten Restrukturierung - insgesamt sollen 6800 Stellen abgebaut oder ausgelagert werden - geht Siemens davon aus, dass das Joint Venture relativ unbelastet loslegen kann. Darüber hinaus haben Gores und Siemens vereinbart, je 175 Millionen Euro in das Gemeinschaftsunternehmen zu investieren - zusätzlich zu ohnehin geplanten Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie sonstigen geschäftsbezogenen Aufwendungen. Außerdem darf das Joint Venture weiter die Marke Siemens sowie das Siemens-One-Vertriebsnetz nutzen und wird zudem "bevorzugter Siemens-Lieferant". Schlüsselpatente und -lizenzen gehen in das Joint Venture über, ebenso die Fertigungsstätten in Leipzig (Zukunft des Werks bis 2011 gesichert) und Curitiba, Brasilien, sowie Thessaloniki, Griechenland. Die neuen Produkte von Siemens Enterprise Communications, darunter der Openscape UC Server, bleiben integraler Bestandteil des Portfolios. Für ältere Produkte will das Joint Venture Migrationsstrategien zu neuen Unified-Communications-Lösungen entwickeln. Langfristig sollen Support und Upgrades für Siemens-Enterprise-Communications-Produkte - insbesondere Hipath 3000 und Hipath 4000 - sichergestellt sein. (mb)