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11.08.1989

Siemens-Konsortium gewinnt Nato-Auftrag

NÜRNBERG (vwd) - Ein Konsortium unter Führung der Siemens AG hat von der Nato den Auftrag für die Entwicklung eines Basissystems ("Core System") zur Planung und Kontrolle von militärischen Orperationen erhalten. Es soll als mobiles Führungssystem in Europa Mitte eingesetzt werden (Nato-Bezeichnung: "Shape Central Region Mobile Command-, Control-, Communication and Information System"). Die Realisierung soll noch 1989 beginnen und einschließlich Truppenversuch 1993 abgeschlossen sein.

Das Vertragsvolumen umfaßt nach Siemens-Angaben rund 120 Millionen Mark. Zum Konsortium gehören die TRW-Federal Systems Group, USA, und die PDSL Plessey Elektronic Systems Limited, Großbritannien. Außerdem ist als internationales Unterkonsortium ESGC mit fünf Partnern beteiligt, darunter die Elektronik-System-Gesellschaft mbH, Bundesrepublik Deutschland, die BDM Corporation, USA, Elettronica Ingenieria Sistemi SpA (EIS), Italien, die Logica plc, Großbritannien und Sobemap, Belgien.

Das System soll mit bestehenden Führungssystemen der Nato-Partner, Nato-Hauptquartiere und allen Nato-Luftverteidigungssystemen zusammenarbeiten. Das neue Führungssystem wird auf Trägerfahrzeugen in "Sheltern" verladen werden können, die alle erforderlichen Kommunikations- und Datenverarbeitungskomponenten sowie Arbeitsplätze enthalten. Die Geräte sollen über Davonet (Integrated Communication Network for Voice and Data) untereinander verbunden und an die Fernmeldenetze angeschlossen werden.