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Fujitsu-Supercomputer jetzt im Vertrieb der Münchner:


21.09.1984 - 

Siemens kündigt Vektorprozessor an

MÜNCHEN (pi) - Umfangreiche numerische Probleme von kommerziellen und technisch-wissenschaftlichen Anwendern will die Siemens AG, München, jetzt mit den neuen Vektorrechnern VP100/200 lösen. Maximal verarbeiten die von Fujitsu entwickelten Super-Rechner 500 Millionen Gleitkomma-Operationen pro Sekunde.

Die beiden Modelle basieren auf der Pipeline-Architektur mit mehrfachen Pipeline-Einheiten und bestehen jeweils aus einer Skalar- und einer Vektoreinheit. In der kleinsten Ausbaustufe verfügt das Modell VP 100 über 32-MB-Hauptspeicher der auf 256 MB beim Modell 200 erweitert werden kann. Beide Rechner unterscheiden sich außerdem in der Größe der Vektor- und der Maskenregister. Die Zykluszeit der Vektoreinheit betragt Siemens zufolge 7,5 Nanosekunden.

Die neuen Großcomputer lassen sich nach Angaben des Münchner Anbieters in Umgebungen der Mainframe-Serie 7.800 integrieren. Der Kaufpreis für das neue VP-System beginnt bei 16 Millionen Mark für das Modell VP100 mit 32 MB und 16 Kanälen. Der Einstiegspreis für die Software (Betriebssystem VSP und zugehörige Produkte) liegt bei rund 50 000 Mark Monatsmiete. Der Beginn der Auslieferung ist für das erste Quartal 1985 vorgesehen.