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02.06.2009

Siemens-Manager auf der Flucht

Die griechische Staatsanwaltschaft hat gegen den Ex-Siemens-Finanzchef in Griechenland, Christos Karavelas, einen internationalen Haftbefehl erlassen. Der Gesuchte war trotz Vorladung nicht vor dem Staatsanwalt in Athen erschienen. Mit Karavelas hat sich bereits der zweite hohe frühere Siemens-Manager in Griechenland abgesetzt. Vor einer Woche war der frühere Siemens-Chef in Griechenland, Michael Christoforakos, untergetaucht. Beide sollen sich derzeit in Deutschland aufhalten. Karavelas plant jedoch angeblich, nach Uruguay weiterzureisen. Die griechische Staatsanwaltschaft will erfahren haben, dass er drei Millionen Dollar nach Südamerika transferiert hat.

Schätzungen zufolge könnten an griechische Politiker und Funktionäre Schmiergelder in einer Gesamthöhe von bis zu 100 Millionen Euro geflossen sein. Dabei soll es unter anderem um Aufträge für die Digitalisierung des griechischen Telefonnetzes gegangen sein.

Ex-Siemens-Vorstand Volker Jung, dem ebenfalls Verstrickungen in den Bestechungsskandal nachgesagt werden, will von alldem nichts gewusst haben. "Man wird mir nichts nachweisen können, weil ich nichts gemacht habe", gab sich der Manager vor seiner Aussage gegenüber den griechischen Behörden zuversichtlich. (ba)