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Siemens-Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs

11.01.2005
Konzern dementiert Zeitungsbericht über Massenentlassungen.

Siemens plant angeblich den Abbau von mehr als 1000 Arbeitsplätzen in München. Einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) zufolge soll die Sparte Siemens Communications mit mindestens 500 Streichungen betroffen sein. In dieser rund 60 000 Mitarbeiter starken Einheit hatten die Münchner im Oktober 2004 ihre Festnetzsparte ICN und das Mobilfunkgeschäft ICM vereint.

Aus der Siemens-Zentrale in München gab es derweil ein Dementi. Ein Sprecher sagte gegenüber der COMPUTERWOCHE, dass "keine Entscheidung" dieser Art gefallen sei. Die Com-Sparte sei kein Sanierungsfall, im Gegenteil: Die meisten Bereichseinheiten wirtschafteten erfolgreich. Es sei andererseits auch kein Geheimnis, dass Siemens in der Handy-Sparte "vor großen Herausforderungen" stehe. Ob und wann Personalentscheidungen fallen, wollte der Sprecher nicht sagen.

Der scheidende Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer hatte angekündigt, auf der Hauptversammlung am 27. Januar 2005 ein Konzept für die angeschlagene Handy-Unit vorzulegen. Dabei sind Szenarien von Kooperationen über Schließungen bis hin zum Verkauf denkbar. Das Unternehmen war in diesem Geschäft aufgrund fallender Gerätepreise, aber auch wegen hausgemachter Qualitäts- und Designprobleme ins Hintertreffen geraten.

Sicher scheint unterdessen, dass Siemens dort Stellen streicht, wo Verwaltungsfunktionen der ehemaligen Bereiche ICN und ICM doppelt besetzt sind. "Natürlich werden wir die Synergiepotenziale in zentralen Bereichen heben", so ein Siemens-Sprecher. Allerdings müsse dies nicht zwangsläufig zu Kündigungen führen. (hv)