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01.05.1998 - 

Thema der Woche/Reliant-Unix und Mips als Auslaufmodell

Siemens-Nixdorf legt sich auf Intel und Solaris fest

Die Umstellung beginnt Mitte 1999 mit der Freigabe der Intel-Architektur und soll nach und nach auch den Mainframe-Bereich erfassen. Dort werden für High-end-Rechner allerdings weiterhin die CMOS-Systeme angeboten.

Gleichzeitig verspricht das Unternehmen seinen Kunden die Weiterentwicklung seiner bis- herigen Server-Linie "RM", die mit Mips-Technik und dem hauseigenen "Reliant Unix" ausgestattet sind, bis zum Jahre 2002. Außerdem sollen RM-Anwendungen unverändert auch auf neuen Systemen laufen können. Darüber hinaus sorgt das Unternehmen für einen sanften Migrationspfad in mehreren Stufen. Geplant ist auch die Unterstützung von Clustern aus Mips- und Intel-Rechnern.

Die Solaris-Entscheidung begründet das Unternehmen mit der hohen Marktverbreitung und der starken Unterstützung durch Hardware-Anbieter wie Intel, NCR und Fujitsu sowie die große Akzeptanz bei Software-Unternehmen. Konkret nennt SNI Oracle, Informix, Baan, Peoplesoft, JD Edwards, CA und BMC. Außerdem habe man eine enge Kooperation mit Sun vereinbart. So dienen die RM-Systeme als Referenzmaschinen zum Testen von Anwendungen.