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24.10.1997 - 

Aktuelle PC-Technik gegen feste Monatsgebühr

Siemens-Nixdorf plant den "zeitlosen" PC

"PCs veralten sehr schnell", sagt Rob Aitchison, Business Manager der neugeschaffenen SNI-Division "Util-IT" in Großbritannien. "Der ,zeitlose PC' behebt dieses Problem. Kunden kaufen einen Performance-Level statt einem PC." In Zukunft hätten Unternehmen bei der Rechneranschaffung die Wahl zwischen den drei Leistungsstufen Basic, Standard und Advanced. SNI übernehme Installation, Support und Upgrade der PCs gegen eine feste monatliche Gebühr.

Sobald neue PC-Features auf dem Markt erhältlich seien oder die eingesetzte Software mehr Rechenleistung erfordere, würden die installierten Rechner auf den neuesten Stand gebracht, so Aitchison. Unter die Leistungsstufe "Basic" subsumiert SNI Anwender, die lediglich mit einer Textverarbeitung und einem Auftragserfassungssystem arbeiten. "Standard"-Benutzer sind demzufolge solche PC-Anwender, die beispielsweise Berichte und Präsentationen erstellen. Wer Applikationen selbst programmiert, mit grafischen Anwendungen arbeitet oder größere Buchhaltungsaufgaben auf dem PC erledigt, fällt in die Kategorie "Advanced".

SNI wird nach den Worten Aitchisons einen Leistungsindex einrichten, der monatlich aktualisiert wird und sicherstellen soll, daß die Leistungsstufen mit den jeweils neuesten Industrie-Spezifikationen übereinstimmen. "Fortgeschrittene Benutzer wollen immer die aktuellsten Softwareversionen, deshalb müssen die Rechner stets auf dem neuesten Stand sein", so der SNI-Mann. Basic-User dagegen könnten es sich leisten, bis zu neun Monate auf ein Upgrade zu warten.

Im Laufe des nächsten Jahres soll das Vertriebsmodell mit dem Programm "Metered LAN" auf lokale Netzwerke ausgedehnt werden. Den Einwand, bei Timeless PC handele es sich im Grunde nur um eine weitere Form von Computerleasing, will Aitchison nicht gelten lassen.

Im Gegensatz zu Leasingvereinbarungen, bei denen ein Rechnermodell zu festgesetzten Zeitpunkten ausgetauscht werde, sehe die SNI-Variante eine permanente Aufwertung vor. Die Augsburger SNI-Zentrale konnte bis Redaktionsschluß keine Stellungnahme abgeben.