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14.02.1997 - 

Drei neue Partner

Siemens-Nixdorf verstärkt das Engagement für IT-Handelslösungen

Zu den Kooperationspartnern, deren Produkte SNI auf RM-Server portieren und in das eigene Portfolio aufnehmen will, gehört die Firma BACG mit Hauptsitz in Leeds, Großbritannien. Der Anbieter hat sich auf Steuerungssoftware für Lieferketten (Supply Chain) in Einzel- und Großhandelsunternehmen spezialisiert, wobei hauptsächlich die Lebensmittelbranche angesprochen wird.

Unterstützung in allen Segmenten

Überwiegend den Non-Food-Bereich betreffen die Vereinbarungen mit der JDA Software Group aus Phoenix, Arizona, einem Hersteller von Einzelhandelssystemen. Die Applikation ermöglicht eine durchgängige Datenintegration von der POS-Software über das Back-Office-System bis hin zur zentralen Warenwirtschaft. Das Geschäftsfeld des dritten Partners, der Dallas Systems Corp., Dallas, umfaßt Tools zur Auftragsüberwachung und Steuerung von Warenverteilzentren. Zielgruppe hier sind vor allem Unternehmen, die SAP R/2 oder andere Mainframe-Lösungen einsetzen.

Allen drei Kooperationen kommt auch deshalb eine strategische Bedeutung zu, da SNI laut Geschäftsführer und Bereichsleiter Karl-Heinz Stiller in diesem Marktsegment mittlerweile rund 70 Prozent des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet. Kein anderer Bereich von SNI sei so international ausgerichtet wie das POS-Geschäft, in den USA habe man sogar um 97 Prozent zulegen können, erklärte Stiller auf der Retail Topics in Paderborn. Dort präsentierte der Konzern als Produkt-Highlight das jüngste Mitglied der Kassensystem-Familie "Beetle". Die Kompaktversion Beetle/20 basiert auf PC-Standards und verfügt über Drucker sowie Kunden- und Bedieneranzeige. Erstmals wurde auch der Prototyp einer neuen Generation von "SNI Key" vorgestellt, ein Multimedia-Terminal als Informations- und Bestellsystem für die Kassenzone.

Softwareseitig waren die für den Selbstbedienungshandel schon länger verfügbaren Anwendungen "Calypso" und "Position" zu sehen, bei denen es jetzt um die Portierung auf Windows NT und die Anbindung an Back-Office-Systeme wie R/3 geht. Als aktuelles Projekt kündigte Stiller die Entwicklung einer Instore-Lösung für Kauf- und Warenhäuser an, die Anfang 1998 unter dem Namen "Trading Post" auf den Markt kommen soll.