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23.01.1998 - 

Neue Produkte geplant

Siemens PN bleibt auf Wachstumskurs

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Einnahmen um 28 Prozent auf 11,1 Milliarden Mark, der Auftragseingang erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 30 Prozent auf 11,3 Milliarden Mark.

PN-Vorstand Dietrich Botsch erklärt den Zuwachs mit dem verbesserten Auslandsgeschäft und dem Aufbau neuer Geschäftsfelder (Vernetzungssysteme). Auch die erstmalige Konsolidierung der Tochtergesellschaften habe dazu beigetragen, deren Restrukturierung drückte jedoch das Vorsteuerergebnis auf 460 Millionen Mark gegenüber 503 Millionen Mark im Vorjahr. Dies entspricht einer Umsatzrendite von vier Prozent - für Botsch zuwenig, um auf Dauer international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Künftige Strategie setzt auf offene Systeme

Für das laufende Geschäftsjahr 1997/98 sind nun 13 Milliarden Mark Umsatz und eine Ergebnisverbesserung auf 530 Millionen Mark vor Steuern angepeilt. Dazu setzt Botsch vor allem auf die Einnahmen aus den Geschäftsbereichen Endgeräte und Kommunikationssysteme. Diese sollen in den nächsten Monaten durch technische Neuerungen und eine Erweiterung der Produktpalette die eigene Marktposition ausbauen helfen. Die Strategie sei dabei, die Entwicklung von Lösungen zur Daten- und Sprachkommunikation auf der Basis offener Systeme voranzutreiben. Beispiele sind Kommunikations-Server und Produkte unter Windows NT.

Gegenwärtig ist PN mit zwölf Prozent Marktanteil bei den Kommunikationssystemen gemeinsam mit Nortel weltweit die Nummer eins. Bei den Endgeräten nimmt man mit fünf Prozent den dritten Platz auf dem Weltmarkt ein. Die Zahl der Beschäftigten stieg aufgrund der Neukonsolidierung im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 34000 Beschäftigte weltweit, davon 16000 in Deutschland.