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11.12.2007

Siemens rechnet im 1Q mit anhaltend guter Auftragslage

LONDON (Dow Jones)--Die Siemens AG rechnet auch im ersten Quartal mit einer anhaltend guten Auftragslage. Ein Siemens-Sprecher bestätigte am Dienstag entsprechende Aussagen, mit denen der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher und Finanzvorstand Joe Kaeser in einem Analystenreport von JP Morgan zitiert werden.

LONDON (Dow Jones)--Die Siemens AG rechnet auch im ersten Quartal mit einer anhaltend guten Auftragslage. Ein Siemens-Sprecher bestätigte am Dienstag entsprechende Aussagen, mit denen der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher und Finanzvorstand Joe Kaeser in einem Analystenreport von JP Morgan zitiert werden.

Demnach sei im ersten Quartal auch bei den Geschäften mit einem kürzeren Geschäftszyklus wie Automation & Drives (A&D) oder Osram keine Verlangsamung der Geschäftsentwicklung zu verzeichnen gewesen.

Löscher und Kaeser hatten sich im Rahmen der traditionellen Siemens-Roadshow zum Jahresende in London mit Analysten getroffen.

Der Geschäftsbereich Power Generation kämpft den Einschätzungen der JP-Morgan-Analysten zufolge noch immer mit Problemen bei der Umsetzung von Projekten. Dies könnte laut JP Morgan ein Abwärtspotenzial für die erwartete Jahres-Marge von rund 11% darstellen.

JP-Morgan-Analyst Andreas Willi verweist in seinem Bericht auf Aussagen des Managements, nach denen Siemens im Zuge der geplanten Kostenreduzierung in Verwaltung und Vertrieb mit Restrukturierungsaufwendungen rechnet, die möglicherweise Ende des laufenden Geschäftsjahres oder Anfang 2008/09 anfallen könnten. Diese Aussagen wollte der Sprecher nicht bestätigen. Es sei derzeit noch zu früh, hier Aussagen zu treffen.

Siemens hatte angekündigt, Anfang des Kalenderjahres 2008 mit der Umsetzung der Sparmaßnahmen zu beginnen. Siemens will bis 2010 den Kostenanteil von Verwaltung und Vertrieb am Umsatz um 15% bis 20% reduzieren.

Einsparungen erwarte Siemens vor allem aus der Zusammenlegung von Personal-, IT- und Finanzfunktionen der bislang zehn Geschäftsbereiche in die neuen drei Sektoren Industry, Healthcare und Energy, heißt es in dem Report. Eine Reduzierung der Vertriebskapazitäten sei nicht geplant, ergänzte der Siemens-Sprecher.

Im Oktober hatte Siemens angekündigt, die bisherige Bereichsstruktur aufzubrechen und das operative Geschäft neu in drei Sektoren Energy, Industry und Healthcare zu ordnen. Die bisherige Organisation mit Geschäftsbereichen und jeweiligen Bereichsvorständen gibt es dann nicht mehr.

Auf der Hauptversammlung will Siemens für die Sektoren Industry und Energy neue und ambitioniertere Margenziele vorlegen. Für den Healthcare-Bereich hatte der DAX-Konzern die Zielvorgaben schon im November angehoben.

Wie Finanzvorstand Kaeser nun vor den Analysten sagte, sollen die neuen Margenziele für die Sektoren Energy und Industry so ausgelegt werden, dass diese auch bei einem konjunkturellen Rückgang erreicht werden können.

Webseite: http://www.siemens.com -Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires; +49 (0)89 - 5521 4030, industry.de@dowjones.com DJG/abe/brb

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.