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29.08.1980 - 

Nachlassende Konjunktur im dritten Quartal:

Siemens rechnet mit zehn Prozent mehr

MÜNCHEN (gr) - Erste Auswirkungen einer nachlassenden Konjunktur machen sich in Auftragseingang und Umsatz der Siemens AG bemerkbar. Nach einem in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 19 Prozent gestiegenen Auftragseingangs erwartet Siemens eigenen Angaben zufolge für das Gesamtjahr eine Steigerung um gut zehn Prozent.

Aufträge im Werte von 26,1 Milliarden Mark gingen in den neun Monaten zum 30. Juni 1980 bei dem Münchner Konzern ein. Im Inland stieg das Bestellvolumen um zwölf Prozent auf 11,9 Milliarden Mark. Es wuchs damit im dritten Quartal langsamer als im ersten Halbjahr.

Weltweit erzielte Siemens im Berichtszeitraum einen Umsatz von 22,5 Milliarden Mark, 14 Prozent mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Im Inlandsgeschäft ging die Steigerung auf zehn Prozent nach 23 Prozent in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres zurück. Für das Gesamtjahr werden mit 31 Milliarden Mark zehn Prozent mehr erwartet.

Die Anzahl der Mitarbeiter stieg um ein Prozent auf 338 000. Die Investitionen nahmen, verglichen mit den ersten neun Monaten des Vorjahres, um 36 Prozent auf 1,4 Milliarden Mark zu. Für die nächsten Jahre, so heißt es in der Pressemitteilung wörtlich, strebt Siemens ein Unternehmenswachstum an, das weiterhin über dem allgemeinen Wirtschaftswachstum liegen soll. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich auf 441 Millionen gegenüber 435 Millionen Mark im Vergleichszeitraum.