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08.03.1985 - 

Eigene Abteilung wurde gegründet:

Siemens steigt in die Btx-Beratung ein

WIEN (apa) - Als Btx-Berater wird demnächst Siemens Österreich mit einer eigenen Abteilung auf den Markt kommen. Ab sofort werden von Wien aus Dienstleistungen und Beratungen zu den Themen Btx und Telekommunikation angeboten.

In der ersten Phase wird die neugegründete Btx-Mannschaft ein vom Softwarehaus Siemens-PSE entwickeltes Btx-Bestellsystem für die Elektrohändler anbieten, das auch Buchhaltung und Fakturierung umfassen soll. Die Anwender sollen auf diese Weise wesentlich rascher Auskunft über Liefermöglichkeiten erhalten als auf dem bisherigen Weg.

Beginnend mit der Umstellung auf den Cept-Standard des österreichischen Systems will Siemens mit 40 Händlern einen zweimonatigen Pilotbetrieb aufnehmen. In der Folge könnten dann weitere Elektrohändler zu Btx-Bestellern werden und damit auch vom Kostenvorteil profitieren. Die Grundausstattung des Mupid samt Modem kostet neben der einmaligen Anschlußgebühr monatlich 200 Schilling an die Post, die Kommunikation erfolgt in ganz Österreich zum lokalen Telefontarif.

Als primitiver Monitor genüge anfangs ein Fernseher mit Scart-Büchse. Damit, so ein Siemens-Sprecher, werde Btx auch für Unternehmen interessant, die über eine DV-Organisation verfügen und für den Datenfernverkehr beispielsweise mit Filialbetrieben die hohen Kosten für Standleitungen ersparen wollen.

Das Siemens-Bestellservice soll in weiterer Folge auch für Elektroinstallateure sowie Zahnärzte und Apotheken (für medizinisch-technischen Bedarf) ausgebaut werden. Gegenwärtig verfügt die Btx-Gruppe von Siemens über 20 bis 30 Fachkräfte, die von der PSE herangezogen werden. Das Zusammenwachsen von Btx mit der Datenverarbeitung werde für Unternehmen besonders auf den Gebieten Fernbestellung oder Homebanking interessant sein. Private Btx-Teilnehmer seien in größerer Zahl nicht vor Ende der 80er Jahre zu erwarten.

Neben der Organisationsberatung will Siemens auch Seminare zum Einsatz von Btx in der DV veranstalten. Angesichts bereits voller Auftragsbücher denke man an den Einsatz weiterer Mitarbeiter.