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08.01.1988

Siemens-Tochter Hell tief in roten Zahlen

KIEL (vwd) - Mit einem Verlust von 160 Millionen Mark schrieb die Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH, deren Alleingesellschafterin die Münchner Siemens AG ist, im Geschäftsjahr 1986/87 (1. Oktober) das schlechteste Ergebnis ihrer Firmengeschichte. Im Vorjahr hatte der führende Hersteller von Zeitungs-Satzsystemen noch einen hauchdünnen Gewinn von 0,6 Millionen Mark erwirtschaftet. Der Umsatz ging um 30 Prozent auf 451 Millionen Mark zurück.

Als Gründe für den Absatzeinbruch führte Hell-Chef Ernst-Erich Marhencke die verspätete Umstellung des Sortiments auf digitale Techniken, das Auftreten neuer Konkurrenten auf dem Weltmarkt und die anhaltende Dollarschwäche an. Um sich aus diesem Dilemma zu befreien, plant der Hersteller die Verlagerung von Teilen der Produktion in die Vereinigten Staaten.

Der Verlust resultierte laut Marhencke nur zu einem Drittel aus dem operativen Geschäft; zu Buche geschlagen seien auch die Aufstockung der Rückstellungen und die Übernahme der britischen Xenotron.