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28.11.1980

Siemens und AEG mit US-Second-Source-Partnern: Nachbau-Lizenzen erworben

FRANKFURT/MÜNCHEN (gr) - Während die AEG-Telefunken erst die Löcher für den Start ins Mikroprozessor-Geschäft bohrt, erweitert die Siemens AG ihren seit 1976 bestehenden Kooperationsvertrag mit einem Halbleiter-Hersteller. Beide Unternehmen schlossen Second-Source-Vereinbarungen mit ihren jeweiligen US-Partnern.

Den im September eingerichteten Geschäftsbereich "Elektronische Bauelemente" füllt die AEG über den Mostec-Vertrag mit Leben. Aufgrund des Nachbaulizenzvertrages mit der Tochtergesellschaft von United Technologies erhält der Elektrokonzern Zugang zu technischen Mikroprozessor-Unterlagen sowie das Recht, die entsprechenden Patente mitzubenutzen. Was die Zusammenarbeit kosten soll und für wie lange sie vereinbart wurde, wollte AEG lieber nicht mitteilen.

Die neue Vereinbarung zwischen Siemens und der Intel Corp., Santa Clara/Kalifornien, erweitert die Zusammenarbeit beider Unternehmen um die Fertigung des Mikrocomputers 8051, teilt Siemens mit. Einzelheiten des Vertrags waren nicht zu erfahren.