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29.05.1992 - 

64-Mbit-Produktion an vorhandenen Standorten

Siemens verabschiedet sich von den Plänen für eine Chip-Fabrik

29.05.1992

MÜNCHEN (CW) - Eine neue Fabrik für 64-Mbit-Chips "und Folgegenerationen" der Siemens AG wird es nicht geben. Neben künftig sinkender Nachfrage nach DRAMs begründet Siemens die Entscheidung mit Nachteilen europäischer Standorte.

Wegen der unflexiblen Arbeitszeiten würde eine neue Produktionsstätte hier ohne öffentliche Unterstützung unrentabel sein, gibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" eine Stellungnahme des Siemens-Vorstandes wieder.

Auch außerhalb Europas scheut der Konzern die Investitionen in eine Fabrik, die sich einschließlich Anlaufkosten auf 2,8 Milliarden Mark belaufen würden. Der gemeinsam mit der IBM Corp. bis 1995 zu entwickelnde 64-Mbit-Speicher-Chip sowie darauf basierende Logikschaltungen können Siemens zufolge in den bereits vorhandenen Fabriken in Regensburg, Corbeil (Frankreich) und im österreichischen Villach hergestellt werden.

Der Siemens-Geschäftsbereich Halbleiter machte im Geschäftsjahr l990/91 einen Verlust von einer halben Milliarde Mark; auch das Geschäft im laufenden Jahr wird laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" als "katastrophal" bezeichnet.