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31.01.2008

Siemens verlängert Amnestie-Angebot für Mitarbeiter

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens AG wird ihr Amnestie-Angebot bei Korruption im Öffentlichen Sektor bis Ende Februar und damit um einen Monat einmalig verlängern. "In den letzten Wochen gab es eine große Dynamik bei den Anfragen", teilte der Münchner DAX-Konzern am Donnerstag mit. Siemens wolle deshalb weiteren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, von der Amnestie Gebrauch zu machen und die Aufklärung weiter voranzutreiben.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens AG wird ihr Amnestie-Angebot bei Korruption im Öffentlichen Sektor bis Ende Februar und damit um einen Monat einmalig verlängern. "In den letzten Wochen gab es eine große Dynamik bei den Anfragen", teilte der Münchner DAX-Konzern am Donnerstag mit. Siemens wolle deshalb weiteren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, von der Amnestie Gebrauch zu machen und die Aufklärung weiter voranzutreiben.

Insgesamt haben sich den Angaben zufolge bisher bereits 66 Mitarbeiter im Rahmen des Amnestie-Programms gemeldet. In Bearbeitung sind derzeit 54 Fälle, abgelehnt wurden bisher zwei, gewährt zehn.

Siemens hatte im November vergangenen Jahres ein Amnestie-Angebot bei möglichen Verstößen gegen die Gesetze zum Verbot der Korruption im Öffentlichen Sektor unterbreitet. Damit soll die unabhängige Untersuchung beschleunigt und die Aufklärung vorangetrieben werden. Die Amnestie beinhaltet, dass das Unternehmen keine Ansprüche auf Schadensersatz geltend macht und das Beschäftigungsverhältnis nicht einseitig löst. Siemens behält sich jedoch leichtere Disziplinarmaßnahmen vor.

Siemens hatte bereits die Vertagung der Vorstands-Entlastung für die Hauptversammlung mit den "laufend neuen Informationen" begründet, die die mit der Aufklärung der Korruptionsaffären beauftragte US-Anwaltskanzlei im Zuge des Amnestieprogramms erhalten habe.

Webseite: http://www.siemens.com - Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 40 30 industry.de@dowjones.com DJG/abe/jhe

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