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17.01.1986 - 

Produktionsverlagerung verbessert Beschäftigungslage:

Siemens-Villach beendet Kurzarbeit

WIEN (apa) - Die Kurzarbeit im Siemens-Bauelementewerk Villach ist beendet. Die seit Sommer letzten Jahres währende Arbeitsverkürzung konnte laut Siemens-Generaldirektor Walter Wolfsberger drei Wochen früher als vorgesehen aufgehoben werden. Betroffen waren rund 530 der insgesamt 1400 Mitarbeiter.

Laut Wolfsberger hat sich die Beschäftigungslage in Villach wieder gebessert. Dies sei jedoch nicht auf einen Aufschwung des Halbleitermarktes zurückzuführen, sondern vielmehr auf firmeninterne Produktverlagerungen. So hätte man für das Werk neue Produktionen gewinnen können, insbesondere sogenannte "Simpos"-Bausteine für die Automatisierung und kundenspezifische Schaltkreise für Telefonverstärker. Damit, so Wolfsberger, sei die Auslastung für die kommenden Monate gesichert.

Der Standort Villach soll in den nächsten fünf Jahren mit Investitionen von bis zu vier Milliarden Schilling erweitert werden. Die Investitionen betreffen maschinelle und bauliche Anlagen. Der Siemens-Verantwortliche beabsichtigt zunächst, das Produktsortiment des Villacher Werkes auf die Herstellung von Mikroprozessoren und kundenspezifischen Schaltkreisen auszurichten. Diese Bereiche hätten die besten Marktchancen.

Die Ertragssituation des Werkes bezeichnete Wolfsberger angesichts der hohen Investitionen als weiterhin negativ. Dennoch müsse Siemens bei der Halbleiterfertigung bleiben, um die Zuliefer- und Know-how-Basis für die Anwendung der Chips in der Gerätefertigung zu behalten.