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Im Werk Poing sollen 250 Stellen abgebaut werden


12.04.1991 - 

Siemens-Vorstand bestätigt operative Verluste bei SNI

München (vwd) - Trotz mehrmaliger Anfragen von Aktionären wollte der Vorstand der Siemens AG auf der Hauptversammlung keinen Zeitpunkt nennen, wann die Siemens Nixdorf Informationssysteme AG (SNI) mit einem Gewinn abschließen wird. Außerdem wurde bekannt, daß im SNI-Werk in Poing bei München die Belegschaft reduziert werden muß.

Siemens-Finanzvorstand Karl-Hermann Baumann bestätigte während der Hauptversammlung auf Anfrage, daß bei SNI im laufenden Geschäftsjahr 1990/91 entgegen den ursprünglichen Erwartungen im operativen Ergebnis ein Verlust entsteht.

Das gleiche gilt laut Karlheinz Kaske für den Siemens-Bereich "Halbleiter", der weiter rote Zahlen in dreistelliger Millionenhöhe schreiben werde. In diesem Unternehmensbereich sind Personalumsetzungen geplant, weil die Pilotfertigung des 4-MB-Chips in München Perlach auslaufen soll. Die Herstellung wird komplett nach Regensburg verlagert, wo der Elektrokonzern bereits die 1-MB-Bausteine herstellt. Die Konzernleitung erklärte jedoch, daß man die 600 betroffenen Mitarbeiter woanders unterbringen könne. Entlassungen seien nicht geplant.

Personalabbau hingegen plant die SNI im Werk in Poing bei München, wo Laserdrucker hergestellt werden. Die Reduzierung der Belegschaft um 250 Mitarbeiter sei die Konsequenz der Integration des Siemens Computerbereichs und der Nixdorf Computer AG, erklärte das Unternehmen gegenüber der Süddeutschen Zeitung.