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04.10.1985 - 

Gould bestätigt Verhandlungen und enge Beziehungen:

Siemens weiter auf US-Expansionskurs

MÜNCHEN/ NEUSS (bi) - "Keinen Kommentar" gibt zur Zeit die Siemens AG zu Übernahmegerüchten bezüglich der Gould Inc., Rolling Meadows, ab. Verhandlungen "schon seit einiger Zeit" bestätigt indes die deutsche Niederlassung des amerikanischen High-Tech-Unternehmens in Neuss.

Der Wunsch zu Gesprächen sei von Siemens ausgegangen und stünde mit der Strategie der Münchner, in den USA verstärkt Fuß zu fassen, in engem Zusammenhang, kommentiert Rüdiger Hetzel, Vertriebsleiter Deutschland. In der Bundesrepublik ist der Unternehmensbereich E des Elektro- und Elektronik-Konzerns der größte Kunde der Gould-Niederlassung am Rhein. Speziell Rechner der Serie "Concept 32" würden im Sektor Energietechnik eingesetzt. Ferner habe Siemens bereits früher Teilbereiche von Gould übernommen.

Gould verfügt weltweit über zirka 20 000 Mitarbeiter sowie 60 Fabrikationsstätten und Niederlassungen, davon zwei Drittel in den USA. Der Jahresumsatz betrug 1984 1,4 Milliarden Dollar.

Wie das Wall Street Journal berichtet, bestätigte Hans Decker, President der Siemens Capital Holding für den US-Markt, die Attraktivität des US-Unternehmens für die Deutschen, verneinte jedoch, daß irgendwelche Übernahmeangebote gemacht worden seien. Aufgekommen war das Gerücht am New Yorker Aktienmarkt. Das Angebot habe gelautet: 41 Dollar je Stammaktie, davon 32 Dollar in bar und der Rest in Form von Wertpapieren und sonstigen Titeln.