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20.07.2008

Siemens will an deutschen Bahn-Werken festhalten - SZ

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens AG, München, bewegt sich laut einem Pressebericht im Streit mit den Arbeitnehmern um den Abbau Tausender Stellen in Deutschland auf die Arbeitnehmerseite zu. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) will CEO Peter Löscher bei der Sanierung seiner kriselnden Verkehrstechniksparte auf Werksschließungen in Deutschland verzichten und sich stattdessen vom Bahntechnik-Werk in Prag mit rund 1000 Beschäftigten trennen. Dies berichtet die Zeitung am Wochenende auf ihrer Internetseite.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens AG, München, bewegt sich laut einem Pressebericht im Streit mit den Arbeitnehmern um den Abbau Tausender Stellen in Deutschland auf die Arbeitnehmerseite zu. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) will CEO Peter Löscher bei der Sanierung seiner kriselnden Verkehrstechniksparte auf Werksschließungen in Deutschland verzichten und sich stattdessen vom Bahntechnik-Werk in Prag mit rund 1000 Beschäftigten trennen. Dies berichtet die Zeitung am Wochenende auf ihrer Internetseite.

Das Werk soll verkauft oder geschlossen werden, heißt es laut "SZ" nach einem Treffen der Siemens-Arbeitsgruppe "Mobility in Motion", in der Arbeitnehmervertreter am Freitag über die Eckpunkte des Sanierungskonzepts für die Bahntechniksparte informiert wurden.

In den vergangenen Tagen seien Löscher und der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber zu einem Treffen zusammengekommen, schreibt die "SZ" weiter. Seither komme Bewegung in den festgefahrenen Streit um den Abbau von mehr als 5.000 Stellen in Deutschland. Eine Einigung sei aber noch nicht in Sicht. Nicht verhindern könnten die Betriebsräte offenbar, dass in der Verkehrssparte "Mobility" hunderte Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen. Vor allem am Standort Krefeld-Uerdingen stünden 200 der 2.000 Arbeitsplätze auf der Kippe, heißt es weiter.

"Wir habe immer gesagt, dass wir die Konzepte für der Werke noch erarbeiten werden. Dazu wollen wir unverzüglich in Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite eintreten", sagte ein Siemens-Sprecher am Sonntag zu Dow Jones Newswires.

Webseiten. http://www.sueddeutsche.de http://www.siemes.de DJG/flf

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