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07.03.2008

Siemens will Auslandsgeschäft stärker bündeln - Welt

BERLIN (Dow Jones)--Die Siemens AG will ihr Auslandsgeschäft künftig stärker bündeln. "Wir müssen die Siemens AG nicht in jedem Land komplett und identisch abbilden", sagte Vorstandsvorsitzender Peter Löscher in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). "Größere Länder werden künftig kleinere Länder betreuen, es wird regionale Zentren geben." Über die Anzahl werde momentan diskutiert. "Weniger als zwei Dutzend in jedem Fall", sagte Löscher.

BERLIN (Dow Jones)--Die Siemens AG will ihr Auslandsgeschäft künftig stärker bündeln. "Wir müssen die Siemens AG nicht in jedem Land komplett und identisch abbilden", sagte Vorstandsvorsitzender Peter Löscher in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). "Größere Länder werden künftig kleinere Länder betreuen, es wird regionale Zentren geben." Über die Anzahl werde momentan diskutiert. "Weniger als zwei Dutzend in jedem Fall", sagte Löscher.

Seit Beginn des Jahres gilt im Münchener Technologiekonzern bereits eine neue Struktur. Der DAX-Konzern wurde in die drei Sparten Energie, Medizin und Industrie gegliedert. Dies könnte zu einem Stellenabbau in der Verwaltung führen. Insgesamt werde Siemens Arbeitsplätze schaffen, sagte Löscher. "Aber in bestimmten Bereichen wie der Verwaltung geht es nicht um mehr, sondern um weniger."

Bei der Aufarbeitung der Korruptionsaffäre sieht Löscher große Fortschritte. "Zum Beispiel haben sich bis Ende Februar 110 Mitarbeiter auf unser Amnestieprogramm gemeldet." Löscher, der zu seinem Amtsantritt die Aufklärung des Skandals zu seiner Hauptaufgabe erklärte, muss sich mittlerweile seltener damit befassen. "Das Thema ist in strikter Abarbeitung. Ich bekomme einmal pro Woche ein Update. Aber vor allem beschäftige ich mich mit dem Geschäft, mit Kunden und Technologien", sagte er.

Bei der kriselnden Telefontochter SEN will Löscher schnell handeln. "SEN steht bei Siemens seit Mitte 2006 auf der Tagesordnung. Da ist es Zeit, Klarheit zu schaffen - gerade auch für die Mitarbeiter", sagte er. "Wir wollen SEN verkaufen und sind mit Interessenten in weit fortgeschrittenen Verhandlungen."

Webseite: http://www.welt.de DJG/brb/cbr

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