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08.11.2007

Siemens will Margenzielbänder für operative Einheiten erhöhen

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens AG legt die Messlatte für ihr operatives Geschäft höher und hat eine Erhöhung der aktuellen Margenziele angekündigt. "Wir sind sicher, dass die Schaffung von neuen Strukturen unterhalb der drei Sektoren Energy, Industrie und Healthcare unser Unternehmen einfacher, transparenter, fokussierter und im Ergebnis schneller und erfolgreicher zu machen", sagte der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz laut Redetext. "Damit ist auch klar, dass wir über die bisherigen Ziele des 'Fit for 2010'-Programms hinausgehen werden".

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens AG legt die Messlatte für ihr operatives Geschäft höher und hat eine Erhöhung der aktuellen Margenziele angekündigt. "Wir sind sicher, dass die Schaffung von neuen Strukturen unterhalb der drei Sektoren Energy, Industrie und Healthcare unser Unternehmen einfacher, transparenter, fokussierter und im Ergebnis schneller und erfolgreicher zu machen", sagte der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz laut Redetext. "Damit ist auch klar, dass wir über die bisherigen Ziele des 'Fit for 2010'-Programms hinausgehen werden".

Löschers Vorgänger Klaus Kleinfeld hatte das Programm "Fit for 2010" zu den Halbjahreszahlen vorgestellt und dabei bereits die Margenzielbänder für die meisten Siemens-Bereiche angehoben. Die nun nochmals gestrafften Margenzielbänder für die Sektoren Energy und Industrie sollen nun Ende Januar vorgestellt werden. Für den Bereich Medical Solutions gelten dagegen bereits "ab sofort" neue Margenvorgaben. Demnach wird das Zielband für Med auf 14% bis 17% von zuvor 13% bis 15% angehoben.

Der Münchner DAX-Konzern hatte im Oktober angekündigt, die bisherige Bereichsstruktur aufzubrechen und das operative Geschäft komplett neu zu ordnen. Künftig soll es auf oberster Ebene drei so genannte Sektoren, nämlich Energy, Industry und Healthcare geben, denen jeweils ein operativ vollverantwortlicher Vorstand im Konzern vorstehen soll. Unterhalb der Sectors-Ebene sollen Divisions und Business Units angesiedelt werden. Die bisherige Aufgliederung in Bereiche werde es demnach in ihrer derzeitigen Form künftig nicht mehr geben.

Die neue Struktur soll vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats am 28. November ab Januar 2008 implementiert werden. Die externe Finanzberichterstattung soll ab dem dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 auf die neue Struktur umgestellt werden, teilte Siemens nun mit. Dabei sollen Finanzinformationen sowohl für die Sektoren als auch in der Ebene darunter ausgewiesen werden. "Wir erhöhen unsere Transparenz in der Berichterstattung im Vergleich zu heute noch einmal deutlich", so Löscher.

Siemens will die Umstrukturierung zudem nutzen um Kosten im Vertrieb und der allgemeinen Verwaltung zu senken. So soll der Kostenanteil von Vertrieb und Verwaltung am Umsatz bis 2010 um 10% bis 20% gesenkt werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag dieser Wert bei rund 17% gemessen am Umsatz.

Webseite: http://www.siemens.com - Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 40 30 industry.de@dowjones.com DJG/abe/nas

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