Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.02.2015 - 

Bayerischer Rundfunk

Siemens will tausende Stellen streichen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der Münchner Siemens-Konzern will einem Medienbericht zufolge weltweit bis zu 7400 Stellen streichen, davon allein 3300 in Deutschland.

München und Erlangen wären mit je 500 betroffenen Stellen besonders betroffen, berichtet der "Bayerische Rundfunk"; Details sollen demnach morgen bekannt werden. Ein Siemens-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Seit Mittwoch werde der Wirtschaftsausschuss über die Pläne informiert, heißt es weiter.

Siemens ist im Umbruch.
Siemens ist im Umbruch.
Foto: Siemens

Neu ist das Thema Entlassungen nicht: Konzernchef Joe Kaeser selbst hatte im vergangenen Jahr gesagt, der Umbau betreffe mehr als 11.000 Jobs. Damals blieb aber unklar, wie viele Mitarbeiter innerhalb des Konzerns wechseln und wie viele Stellen gestrichen werden sollen. IG-Metall-Vertreter hatten gewarnt, im Extremfall könne es um mehr als 10.000 Stellen gehen.

Auch jetzt rechnen Arbeitnehmervertreter dem Bericht zufolge nicht damit, dass für die einzelnen Mitarbeiter schnell Klarheit geschaffen werden kann. Die IG Metall befürchtet offenbar, dass Betroffene gedrängt werden, Aufhebungsverträge zu unterzeichnen (betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen). Denkbar sei auch, dass als "Alternative" nur weit entfernte Arbeitsplätze angeboten würden. Siemens beschäftigte zuletzt weltweit 343.000 Mitarbeiter, davon 115.000 in Deutschland.

Newsletter 'Produkte & Technologien' bestellen!