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19.12.1975

SiemensFujitsu: Kooperation wird enger

MÜNCHEN - Siemens, mit Amdahl-Aktionär und Computer-Hersteller Fujitsu im Gespräch über mögliche gemeinsame Großrechneraktivitäten, intensiviert die Zusammenarbeit mit den Japanern zunächst auf einem Spezialgebiet: Gemeinsam mit der Fujitsu Fanuc Ltd will Siemens Anfang 1976 in Chicago eine Firma General Numeric gründen, die Vertrieb und Wartung von Antrieben und Steuerungen der beiden Gesellschafter in der USA übernehmen soll. Siemens ist an Fujitsu Fanuc mit 6 Prozent beteiligt und hat mit dieser Firma schon seit über zehn Jahren ein Kooperationsabkommen zur Entwicklung von Antrieben und numerischen Steuerungen für Werkzeugmaschinen. Weiterer 6-Prozent-Gesellschafter ist die Fuji Electric KK, ein Elektrokonzern mit 2,2 Milliarden Mark Jahresumsatz, an der Siemens mit knapp 10 Prozent beteiligt ist. Die 55-Prozent-Mehrheit an Fujitsu Fanuc gehört dem Nachrichtentechnik- und Computer-Unternehmen Fujitsu KK (2,2 Milliarden Mark Jahresumsatz) dessen größter Aktionär wiederum die Fuji Electric ist. Eine Einigung über den eventuellen Vertrieb des dem Amdahl-Rechner ähnlichen, IBM-kompatiblen Fujitsu-Großcomputers M 10 oder seines Nachfolgers M 4 durch Siemens ist noch nicht erzielt. Vorschnell geäußerte Vermutungen, daß nur noch eine Einigung zwischen Fujitsu und Amdahl über den Rechnervertrieb in Europa nötig seien, um das M-190-Gesellschäft perfekt zu machen, bezeichnete Siemens ab "weltweite Zeitungsente".