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Boom im LAN- und im File-Server-Markt


13.10.1989 - 

Sierra Group: Banken verbinden Sicherheit mit dem Namen IBM

TEMPE (IDG) - Ein Boom im File-Server-Markt und im Bereich der LAN-Installationen läßt die Anwender aus der Banken- und Finanzwelt sozusagen in die Arme der IBM fliegen. Eine kürzlich von der Sierra Group veröffentlichte Studie prognostizierte dieser Sparte für 1989 ein Wachstum von 400 Prozent bei File-Servern und von 151 Prozent bei LANs.

Die Expertise kommt zudem zu dem Ergebnis, daß die IBM einen Marktanteil von 90 Prozent im Bereich der File-Server und von 80 Prozent auf dem Sektor LAN-Hardware hält. Als einziges weiteres Unternehmen wurde hier nur der Hersteller Novell genannt, der auf dem Markt für LAN-Hardware 13 Prozent erreicht.

Die IBM herrscht ungeachtet der Tatsache, daß die 217 befragten Finanzinstitutionen Big Blue keine durchweg guten Noten im LAN-Hardware-Bereich ausstellen. Dieses Mißverhältnis hängt - so der Tenor der Umfrage - unter anderem damit zusammen, daß man IBM wählt, eben weil es IBM ist.

"IBM hat nicht immer das beste Produkt. Aber es gibt eine Vielzahl von Leuten, besonders im Top-Management, für die sich ein gewisses Maß an Komfort mit dem großen Namen verbindet", meint John Montaigne, Netzwerk-Spezialist bei der WFS Financial Corporation aus Richmond, die ausschließlich mit IBM-Anlagen arbeitet.

Jim Hammons, Manager der Technologie-Beratungsdienste bei der Sierra-Gruppe, bringt die Situation auf einen Nenner: "Die Dominanz ist darauf zurückzuführen, daß IBM es verstanden hat, eine geeignete Marketing-Strategie für dieses Kundensegment zu schaffen." Hammons führt in diesem Zusammenhang außerdem an, daß IBM Verträge aushandelt, die es den Benutzern erlaubt, PC-Produkte bei Mainframe- oder MDT-Einkäufen gegen entsprechende Preisnachlässe "Hucke-Pack zu nehmen".

Einen weiteren Grund für das Wachstum sowohl im LAN- als auch auf dem File-Server-Sektor sieht die Sierra Group darin, daß eine Welle von Fusionen und Firmenübernahmen einen größeren Bedarf nach Integration in den Unternehmen der Finanzwirtschaft nach sich zieht.