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22.02.1991

SIMD, MIMD, SISD , MISD: Was steckt dahinter?

Die vier Kürzel SIMD, MIMD, SISD und MISD dienen im Rahmen einer eher simplen und groben, doch populären Klassifizierung der Unterscheidung von vier Computer-Grundtypen. Dabei bezeichnet SIMD (Single Instruction Multiple Data) den typischen Vektorrechner, bei dem ein und derselbe Befehl gleichzeitig auf eine ganze Reihe verschiedener Datenelemente angewendet wird;; aber auch die bekannte "Connection Machine" zählt als Parallelsystem mit zentraler Steuerung hierzu.

MIMD (Multiple Instruction Multiple Data) steht für typische Parallelrechner wie etwa die Hyperkubus-Maschinen von Intel, also für Rechner von großer interner Flexibilität, die dafür allerdings auch relativ schwer zu programmieren sind - für diese Computer einen guten Compiler zu schreiben ist nicht gerade ein trivialer Job. Hier kann jeder Knoten (Prozessoreinheit) des Parallelsystems zu jedem Zeitpunkt einen anderen Befehl ausführen als seine Nachbarn und dabei auch andere Daten bearbeiten. SISD bezeichnet Ein Befehl-ein-Datum-Rechner - Maschinen herkömmlicher Art, die als typische Universalcomputer Daten streng der Reihe nach und stets nur mit einem einzigen Befehl bearbeiten; darunter fällt der klassische Großrechner ebenso wie der klassische PC.

MISD schließlich ist eigentlich bloß ein Artefakt: Denn Rechner, bei denen mehrere Befehle gleichzeitig auf bloß ein Datenelement einwirken - das wären schon arg spezielle Sonderlinge. In der Realität sind sie denn auch bislang unbekannt.