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19.05.1989 - 

Bis zu eine Million Bildpunkte pro Minute generieren:

Simulationsdaten vom Digitizer

LABEGE INNOPOLE CEDEX/ FRANKREICH (CW) - Ein 3-D-Digitalisierungssystem, das Daten für eine Computer-Animation oder -Simulation aufbereitet, hat das französische Unternehmen Vision 3D entwickelt. Bei einer Genauigkeit von 0.2 Prozent können mit dem System 3D Videolaser pro Minute zwischen 100 000 und 1000 000 Bildpunkte generiert werden.

Der 3D Videolaser kann sowohl zur Datenerfassung im CAD- und CAE-Bereich als auch in der Produktion, beispielsweise im Robotic-Sektor, eingesetzt werden. Hier kontrolliert das System anhand vorgegebener Daten stichprobenartig die angefertigten Teile.

Bei der Digitalisierung eines Produktes tastet der zu einem Strich gebündelte Laserstrahl den vom Anwender anvisierten Gegenstand vertikal ab. Der dabei vom Laserstrahl gezeichnete Profilstreifen wird von einer Kamera aufgezeichnet.

Im Anschluß daran wird der Laserlichtstreifen von einem im Digitizer integrierten Datenerfassungsmodul in digitale Werte umgewandelt. Die konvertierten Werte werden dann in einem Referenzbild gespeichert. Alle notwendigen Glättungen, Flächen- und Volumenberechnungen des abgetasteten Bauteils führt das Digitalisierungssystem automatisch durch. Zudem wird eine Filtrierung der Punktgruppen vorgenommen, um die Abtastgenauigkeit zu verbessern.

Nach dieser Prozedur kann der Anwender die Daten zur Modellierung des digitalisierten Gegenstands in ein CAD-System übertragen. Unterstützt werden Superworkstations von Silicon Graphics sowie die Rechner Cadam, Catia, I/EMS, Microcadds, Strim 100 und Unigraphics II.

Zur Datenaufbereitung für Animations- und Simulationsaufgaben mit dem CAD-System müssen vorab die Dateien des 3D Videolasers in eine 3D-Datenbank des Rechners transformiert werden. Die Bildpunkte von Kurven und Flächen werden nicht wie beim Digitalisierungsprozeß geglättet, sondern mit angrenzenden Punkten verbunden.

Entsprechend der Form des digitalisierten Gegenstands müssen die Facetten optimiert werden. Danach kann die Facettendatei zur Modellieung in das CAD-System übertragen werden.