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07.11.1975

Sind Begriffsnormen benutzerfreundlich?

In schöner Regelmäßigkeit kommt die Diskussion erneut in Gang, ob und warum dieses oder jenes EDV-Gerät welcher Anlagen-Kategorie zuzurechnen ist oder nicht.

So hat es insbesondere nicht an Anstrengungen gefehlt, für MDT-Systeme ein logisches Schubfach zu finden.

Doch während dieser Kategorienstreit im Laufe der Zeit - übrigens ohne Ergebnis - ein Ende gefunden hat, scheint neuerdings ein anderer Bereich Schwierigkeiten zu bereiten: Für Micro-, Mini-, Midi- und Maxi-Computer sind die Grenzen fließend - ganz abgesehen davon, daß sich Hersteller, Anwender, Informatik-Dozenten, Organisations-Spezialisten und EDV-Journalisten hierzulande noch nicht geeinigt haben, ob nun der Begriff Minicomputer oder Prozeßrechner verwendet wenden soll. Letzterer Terminus ist aber schon deshalb etwas aus der Mode gekommen, weil viele Kompaktrechner - noch'n Begriff - mit Prozeß-Rechner-Abstammung heute bereits für kommerzielle Applikationen eingesetzt werden. Die mit immer neuen Sprachschöpfungen aufwartenden Hersteller sind an der Begriffsverwirrung sicher nicht ganz unschuldig.

Bleibt zu fragen, ob es den EDV-Anwender interessiert, wo die gerade herrschende Auffassung sein System einreiht und ob eine Klassifizierung der Vielfalt angebotener Datenverarbeitungsanlagen überhaupt notwendige zumindest jedoch zweckmäßig und wünschenswert ist? de